Rassen, bei denen die Wahl des Züchters am meisten zählt
Rassen mit erhöhtem zuchtbedingtem Risiko. Genau dort entscheidet die Sorgfalt des Züchters am stärksten über die Gesundheit deines Hundes.
Das Wichtigste auf einen Blick
50 Rassen tragen erhöhte oder hohe Gesundheitsrisiken. Das ist kein Verbot – aber ein Grund, genau hinzuschauen und besonders verantwortungsvoll zu entscheiden.
- Note D und E bedeuten erhöhte bis hohe rassetypische Gesundheitsrisiken.
- Bei einigen Rassen belasten Zuchtmerkmale (z. B. extreme Kurzköpfigkeit) die Gesundheit dauerhaft.
- Wenn du dich für eine solche Rasse entscheidest: nur aus gründlich getesteter, verantwortungsvoller Zucht.
Rassen mit den höchsten Gesundheitsrisiken
- 13 Pflichttests2 Empfohlen
Die Englische Bulldogge erreicht im Mittel nur rund sieben bis acht Jahre, wobei klinisch relevante Atemprobleme durch das brachyzephale Syndrom (BOAS) in der Rasse weit verbreitet sind und ein sehr hoher Anteil der Hündinnen nicht auf natürlichem Weg gebären kann, weshalb Kaiserschnitte die Regel und nicht die Ausnahme darstellen. Um diese erheblichen rassetypischen Belastungen zu minimieren, untersuchen verantwortungsvolle Züchter ihre Tiere umfassend und verpaaren Träger von Erbkrankheiten nur mit nachweislich freien Partnern. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die Befunde der vorgeschriebenen Untersuchungen einfordern: einen Nachweis über die Freiheit von Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie die Testergebnisse zu Hyperuricosurie (HUU) und Cystinurie, Typ III, bei denen der Hund maximal Träger sein darf. Lass dir zudem die Ergebnisse der empfohlenen Untersuchungen auf Ellenbogendysplasie (ED) und Patellaluxation (PL) zeigen, die beide jeweils den Grenzwert 0 aufweisen müssen.
Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.So kaufst du verantwortungsvoll - 21 Pflichttests6 Empfohlen
Die Französische Bulldogge ist mit der Note E gesundheitlich extrem stark belastet, da etwa die Hälfte aller Hunde klinisch relevante Atemprobleme durch das brachyzephale Syndrom (BOAS) zeigt und ein sehr hoher Anteil der Würfe per Kaiserschnitt zur Welt kommt, weil die Rasse oft nicht ohne tierärztliche Hilfe gebären kann. Zudem belasten schwere Erkrankungen wie die Bandscheibenerkrankung (IVDD) und die Komplexe Wirbelmissbildung (CVM) die Rasse erheblich. Verantwortungsvolle Züchter steuern hier aktiv durch gezielte Selektion gegen und untersuchen ihre Zuchttiere umfassend. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die offiziellen, freien Befunde auf das Brachyzephale Syndrom (BOAS), Gaumenspalte, Ektropium / Entropium und Histiozytäre ulzerative Kolitis (HUC) sowie die Auswertungen mit dem Grenzwert A für Komplexe Wirbelmissbildung (CVM) und die Bandscheibenerkrankung (IVDD) einfordern.
Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.So kaufst du verantwortungsvoll - 3MopsE1 Pflichttests9 Empfohlen
Der Mops wird gesundheitlich mit der Note E eingestuft, da ein Großteil aller Möpse messbare Atemwegseinschränkungen durch das brachyzephale Syndrom (BOAS) zeigt und viele Tiere schon bei leichter Belastung oder Wärme deutlich eingeschränkt sind. Neben dieser schweren Belastung treten auch Krankheiten wie Keratokonjunktivitis sicca (KCS), Meningitis (SRMA) und komplexe Wirbelmissbildung (CVM) rassetypisch auf. Verantwortungsvolle Züchter wirken diesen Risiken durch gezielte Selektion entgegen und lassen ihre Zuchttiere umfassend untersuchen. Vor dem Welpenkauf solltest du dir daher unbedingt die Befunde der Elterntiere zeigen lassen: Gefordert ist ein freies Ergebnis bei Keratokonjunktivitis sicca (KCS) sowie der Nachweis der Stufe A bei Meningitis (SRMA) und komplexe Wirbelmissbildung (CVM).
Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.So kaufst du verantwortungsvoll - 44 Pflichttests10 Empfohlen4 Vorbildlich
Der Cavalier King Charles Spaniel wird gesundheitlich mit der Note E bewertet, da er unter erheblichen rassetypischen Belastungen leidet. Die größten Risiken liegen beim Herz und dem Nervensystem: Rund die Hälfte aller Cavaliere zeigt bis zum Alter von fünf Jahren ein Herzgeräusch durch Mitralklappenendokardiose (MVD), wovon nahezu alle bis zum zehnten Lebensjahr betroffen sind. Zudem weisen über 90 % der Hunde im MRT eine Chiari-artige Malformation (CM) auf, während die daraus entstehende Syringomyelie (SM) je nach Untersuchung rund 40 bis 48 % betrifft und mit dem Alter zunimmt. Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Risiken durch gezielte Vorsorge: Verlange daher vor dem Kauf lückenlose Befunde der Elterntiere, die eine unauffällige Mitralklappenendokardiose (MVD) sowie den Grad A bei Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) belegen. Zudem sollten Nachweise erbracht werden, dass die Eltern frei von Patellaluxation (PL) (Grad 0) sind und beim Curly-Coat-Dry-Eye-Syndrom (CC) sowie Episodic Falling (EF) den Status frei oder Träger (wobei Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen) besitzen.
- 51 Pflichttests11 Empfohlen9 Vorbildlich
Die Deutsche Dogge erreicht im Mittel nur rund sechs bis acht Jahre, wobei die lebensbedrohliche Magendrehung (GDV) zu den häufigsten Notfällen zählt und Krankheiten wie die Dilatative Kardiomyopathie sowie das Wobbler-Syndrom (Zervikale Spondylomyelopathie) die Rasse stark belasten. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken durch gezielte Vorsorge entgegen und lässt seine Zuchthunde umfassend untersuchen. Vor dem Welpenkauf solltest du dir daher unbedingt die tierärztlichen Befunde der Elterntiere zeigen lassen, die eine unauffällige Dilatative Kardiomyopathie, einen Befund von A bei der Zervikalen Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom) sowie eine Hüftgelenksdysplasie (HD) von C oder besser belegen.
- 65 Pflichttests19 Empfohlen4 Vorbildlich
Der Dobermann trägt die Gesundheitsnote E, da die Rasse von extrem schweren gesundheitlichen Risiken betroffen ist: Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) trifft in europäischen Untersuchungen über die Lebenszeit rund die Hälfte bis knapp 60 % aller Dobermänner und verläuft häufig plötzlich tödlich, während auch das Wobbler-Syndrom (Zervikale Spondylomyelopathie) und die Bandscheibenerkrankung (IVDD) erhebliche Gefahren darstellen. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert hier konsequent durch regelmäßige kardiologische und orthopädische Untersuchungen der Elterntiere gegen. Vor dem Welpenkauf solltest du dir lückenlose Befunde über eine unauffällige dilatative Kardiomyopathie, ein Untersuchungsergebnis von A bei der Zervikalen Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom) und der Bandscheibenerkrankung (IVDD) sowie den HD-Befund (Grenzwert B oder besser) vorlegen lassen. Zudem muss der Befund zur Von-Willebrand-Erkrankung Typ I vorliegen, bei dem Träger nur mit nachweislich freien Partnern verpaart werden dürfen.
- 72 Pflichttests8 Empfohlen
Der Irish Wolfhound erreicht im Mittel nur etwa sieben Jahre; Herzerkrankungen und Knochenkrebs sind die häufigsten Todesursachen. Aufgrund dieses erheblichen rassetypischen Risikos (Note E) ist die sorgfältige Auswahl des Züchters überlebenswichtig: Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchthunde zwingend auf Hüftgelenksdysplasie (HD) untersuchen (Grenzwert FCI Grad A oder B) und führt regelmäßige Herzuntersuchungen durch. Lass dir vor dem Kauf lückenlose Befunde der Elterntiere zeigen, die eine Dilatative Kardiomyopathie ausschließen, sowie Nachweise über einen unauffälligen Portosystemischer Shunt (hepatische Enzephalopathie) mittels Bile Acid Levels bei den Welpen und die Freiheit von Ellenbogendysplasie (ED) mit dem Grenzwert 0.
- 811 Pflichttests11 Empfohlen
Der Pekingese ist mit der Note E eingestuft, da er erheblichen rassetypischen Belastungen ausgesetzt ist, die vor allem durch das Brachyzephales Syndrom (BOAS), das Expositionskeratopathie-Syndrom (Exophthalmus, Lagophthalmus und/oder Makroblepharon) sowie die schmerzhafte Hautfaltendermatitis getrieben werden. Ein verantwortungsvoller Züchter setzt alles daran, diese Risiken zu minimieren, und lässt seine Zuchttiere umfassend auf diese sowie weitere rassetypische Probleme wie Patellaluxation (PL) und Mitralklappenendokardiose (MVD) untersuchen. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere einfordern, die für Patellaluxation (PL) den Grenzwert 0, für Mitralklappenendokardiose (MVD) ein unauffälliges Ergebnis und für das Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie das Expositionskeratopathie-Syndrom (Exophthalmus, Lagophthalmus und/oder Makroblepharon) den Status frei belegen.
- 94 Pflichttests4 Empfohlen
Der American Bully trägt ein deutliches Risiko für schwere gesundheitliche Probleme, insbesondere durch das Brachyzephales Syndrom (BOAS), das die Atmung massiv beeinträchtigen kann, sowie durch degenerative Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Ein verantwortungsvoller Züchter steuert dem aktiv entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend gesundheitlich untersuchen lässt und nur gesunde Hunde verpaart. Achte beim Kauf darauf, dass dir offizielle Befunde für Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Ergebnis FCI A oder B und für Ellenbogendysplasie (ED) mit ED 0 oder 1 vorgelegt werden. Zudem solltest du auf Nachweise achten, die die Elterntiere als frei vom Brachyzephales Syndrom (BOAS) ausweisen und mittels Gentests belegen, dass sie frei von Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) und Hyperuricosurie (HUU) sind – wobei ein Trägerstatus bei diesen Erbkrankheiten nur dann akzeptabel ist, wenn der andere Partner nachweislich komplett frei ist.
- 104 Pflichttests11 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Basset Hound wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da er als chondrodystrophe Rasse ein deutlich erhöhtes Risiko für Bandscheibenvorfälle (IVDD) trägt und zudem von schweren Erkrankungen wie der Lafora Epilepsie oder der Zervikalen Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom) betroffen sein kann. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv durch gezielte Selektion und umfassende Gesundheitsuntersuchungen entgegen. Vor dem Welpenkauf solltest du dir daher zwingend die offiziellen Befunde der Elterntiere auf Hüftgelenksdysplasie (HD) (Grenzwert C oder besser, wobei C nur verpaart mit A oder B zulässig ist), Primäres Offenwinkelglaukom sowie Lafora Epilepsie zeigen lassen, bei denen ein Träger-Status nur in Kombination mit einem freien Partner verpaart werden darf.
- 112 Pflichttests1 Empfohlen
Der Belgische Griffon wird gesundheitlich mit der Note D eingestuft, da er ein deutliches Risiko für schwerwiegende rassetypische Probleme trägt. Besonders im Fokus stehen die Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) sowie die Erbliche Katarakt und die Patellaluxation (PL). Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv durch gezielte Zuchtauslese entgegen. Vor dem Kauf eines Welpen solltest du dir daher unbedingt die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen lassen: einen Befund auf Patellaluxation (PL) mit dem Grenzwert Grad 0, den Nachweis der Freiheit von Erblicher Katarakt (vorgeschrieben vom Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. / VDH) sowie eine Untersuchung auf Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM).
- 1210 Pflichttests10 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Berner Sennenhund erreicht im Mittel nur etwa siebeneinhalb bis achteinhalb Jahre, wobei Krebserkrankungen für über die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich sind und das histiozytäre Sarkom (eine Form der Histiozytose) allein rund ein Siebtel ausmacht. Neben dieser Krebsdisposition leidet die Rasse häufig unter schweren Gelenkproblemen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sowie unter der degenerativen Rückenmarkserkrankung Degenerative Myelopathie. Ein gesundheitsorientierter Züchter steuert hier aktiv gegen, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur Hunde verpaart, die für HD den Grenzwert C oder besser und für ED den Grenzwert ED-1 oder besser erreichen. Achte beim Welpenkauf darauf, dir die offiziellen Befunde der Elterntiere auf HD, ED, Osteochondritis dissecans (OCD), Ektopischer Ureter (EU) sowie die DNA-Testergebnisse für Degenerative Myelopathie (Grenzwert: frei oder Träger, wobei Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen) lückenlos vorlegen zu lassen.
- 131 Pflichttests10 Empfohlen4 Vorbildlich
Der Bernhardiner trägt aufgrund seiner enormen Größe und Masse ein hohes Risiko für schwere Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sowie für die lebensbedrohliche Magendrehung (GDV) und Dilatative Kardiomyopathie. Ein gesundheitsorientierter Züchter versucht diese Gefahren aktiv zu minimieren, indem er nur mit Hunden züchtet, deren Gelenke nachweislich gesund sind und die strenge Grenzwerte einhalten. Lass dir vor dem Welpenkauf unbedingt die offiziellen Röntgenauswertungen der Elterntiere zeigen, die eine Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Befund C oder besser und eine Ellenbogendysplasie (ED) mit Grad 1 oder besser ausschließen, sowie aktuelle kardiologische Befunde zum Ausschluss einer Herzschwäche.
- 148 Pflichttests4 Empfohlen
Der Biewer Terrier wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da bei der Rasse deutliche rassetypische Probleme wie das Brachyzephales Syndrom (BOAS), die Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) sowie Augenerkrankungen wie die Progressive retinale Atrophie, generisch auftreten können. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken durch gezielte Zuchtauslese und umfassende Gesundheitsuntersuchungen entgegen. Vor dem Kauf eines Welpen solltest du dir daher unbedingt die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen lassen: Dazu gehören ein Befund auf Patellaluxation (PL) mit dem Grenzwert 0, ein Nachweis zur Freiheit von Linsenluxation (PLL) (Grenzwert: frei oder Träger, wobei Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen) sowie Befunde auf Progressive Retinaatrophie 1 (Golden Retriever) und Katarakt.
- 153 Pflichttests6 Empfohlen
Der Bloodhound trägt aufgrund seines extremen Körperbaus erhebliche gesundheitliche Risiken, wobei insbesondere die lebensbedrohliche Magendrehung (GDV), schwere Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie schmerzhafte Augenprobleme wie Ektropium / Entropium die Rasse belasten. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken durch gezielte Selektion entgegen und lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Ergebnis FCI A/B oder OFA Fair oder besser sowie auf Ellenbogendysplasie (ED) mit dem Ergebnis FCI Grad 0 oder OFA unauffällig einfordern. Zudem müssen tierärztliche Nachweise über die Freiheit von Keratokonjunktivitis sicca (KCS), Nickhautdrüsenvorfall (Cherry Eye) und Expositionskeratopathie-Syndrom vorliegen, und bei der Erbkrankheit Degenerative Myelopathie dürfen Träger nur verpaart werden, wenn der andere Partner nachweislich frei ist.
- 163 Pflichttests
Die Bordeauxdogge trägt aufgrund ihres schweren Körperbaus ein hohes gesundheitliches Risiko für schwere Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken gezielt durch strenge Selektion entgegen und verpaart nur Hunde, die nachweislich gesunde Gelenke haben. Du solltest daher vor dem Welpenkauf die offiziellen Röntgenauswertungen der Elterntiere einfordern und darauf achten, dass für Hüftgelenksdysplasie (HD) ein Befund von Grad C oder besser und für Ellenbogendysplasie (ED) ein Befund von Grad II oder besser vorliegt.
- 177 Pflichttests17 Empfohlen3 Vorbildlich
Der Boston Terrier trägt aufgrund seines Körperbaus und seiner Genetik ein hohes Risiko für schwerwiegende gesundheitliche Probleme, allen voran das Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie die Augenerkrankung Linsenluxation (PLL) und die neurologische Erkrankung Degenerative Myelopathie. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert dem aktiv entgegen, indem er alle Zuchttiere umfassend untersucht und nur Hunde verpaart, die den Fitnesstest ("Mops"-Test) bestanden haben sowie frei von Brachyzephales Syndrom (BOAS) und Linsenluxation (PLL) sind. Für die Degenerative Myelopathie gilt der Grenzwert frei oder Träger, wobei ein Träger zwingend nur mit einem komplett freien Partner verpaart werden darf, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern. Lass dir vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen, die deren Beschwerdefreiheit und die entsprechenden Genstatus lückenlos belegen.
- 183 Pflichttests2 Empfohlen
Der Brabanter Griffon wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse von schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie dem Brachyzephalen Syndrom (BOAS) sowie der Chiari-artigen Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) betroffen ist, während auch Patellaluxation (PL) ein moderates Risiko darstellt. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv entgegen, indem er seine Zuchthunde umfassend untersuchen lässt. Achte beim Welpenkauf unbedingt darauf, dass dir offizielle Befunde für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM), Patellaluxation (PL) sowie Brachyzephales Syndrom (BOAS) jeweils mit dem Ergebnis Grad 0 oder 1 vorgelegt werden. Zudem sollten die Elterntiere auf Katarakt und Distichiasis untersucht und als frei befunden worden sein.
- 191 Pflichttests3 Empfohlen2 Vorbildlich
Der Brüsseler Griffon trägt aufgrund seines Körperbaus und genetischer Veranlagungen ein deutliches gesundheitliches Risiko, insbesondere für die neurologische Erkrankung Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) sowie für Augenerkrankungen wie Katarakt und Progressive retinale Atrophie, generisch. Hinzu kommt das Risiko einer Patellaluxation (PL), bei der die Kniescheibe schmerzhaft luxiert. Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Risiken durch gezielte Selektion und lässt seine Zuchttiere vor dem Einsatz umfassend untersuchen. Verlange daher vor dem Kauf die schriftlichen Befunde der Elterntiere: Für Patellaluxation (PL) muss der Befund zwingend Grad 0 sein, für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) ist der Grenzwert A erforderlich, bei Katarakt müssen die Hunde frei sein, und für Progressive retinale Atrophie, generisch ist der Status frei oder Träger zulässig, sofern der andere Partner nachweislich frei ist.
- 203 Pflichttests6 Empfohlen2 Vorbildlich
Der Bull Terrier trägt ein deutliches rassetypisches Risiko für schwere Erkrankungen wie die tödliche Hauterkrankung lethal acrodermatitis (LAD), die Herzerkrankung Mitralklappenendokardiose (MVD) sowie die Polyzystische Nierenerkrankung (PKD). Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Risiken konsequent durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen vor dem Zuchteinsatz. Du solltest dir daher vor dem Kauf lückenlose Befunde der Elterntiere zeigen lassen: Für lethal acrodermatitis (LAD) müssen beide Elterntiere frei sein, oder es darf maximal ein Träger mit einem freien Partner verpaart werden. Zudem müssen aktuelle, unauffällige Untersuchungsergebnisse für Mitralklappenendokardiose (MVD) mittels Herzultraschall sowie für Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) vorliegen.
- 213 Pflichttests7 Empfohlen
Der Bullmastiff trägt aufgrund seiner Statur und Genetik ein erhebliches Risiko für schwere Erkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) sowie die zervikale Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom). Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Risiken konsequent durch gezielte Selektion und umfassende Gesundheitsuntersuchungen seiner Zuchttiere. Du solltest dir vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Grenzwert Hüftgelenksdysplasie-C oder besser sowie auf Ellenbogendysplasie (ED) mit dem Grenzwert Grenzfall (Grenzfall/Grad 1 oder besser) zeigen lassen. Zudem ist es wichtig, dass die Elterntiere auf Cystinurie sowie Multifokale Retinopathie 1 (CMR1) getestet wurden, wobei ein Trägerstatus nur dann akzeptabel ist, wenn der andere Partner nachweislich frei ist.
- 2215 Pflichttests14 Empfohlen3 Vorbildlich
Der Chow Chow wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da er ein deutliches Risiko für rassetypische Probleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) sowie schmerzhafte Augenleiden wie Ektropium / Entropium aufweist. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur gesunde Hunde verpaart. Vor dem Kauf solltest du dir unbedingt die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen lassen: Für Hüftgelenksdysplasie (HD) sollte mindestens das Ergebnis C oder besser vorliegen, für Ellenbogendysplasie (ED) der Grad 2 oder besser, und die Augen müssen nachweislich frei von Ektropium / Entropium sein. Zudem ist ein Nachweis über eine unauffällige Patellaluxation (PL) sowie ein Befund zur Freiheit von Gaumenspalte und Epilepsie für eine verantwortungsvolle Zucht unerlässlich.
- 235 Pflichttests1 Empfohlen
Der Continental Bulldog trägt trotz seiner im Vergleich zur Englischen Bulldogge verbesserten Agilität erhebliche gesundheitliche Risiken, insbesondere durch das Brachyzephale Syndrom (BOAS), Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Zudem spielen genetisch bedingte Probleme wie das Robinow-Like-Syndrom (DVL2), Zahnfehlbildungen sowie Cystinurie eine wichtige Rolle für die Gesundheit dieser Rasse. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken durch gezielte Selektion entgegen und verpaart beispielsweise Träger des Robinow-Like-Syndrom (DVL2) oder von Cystinurie ausschließlich mit nachweislich freien Tieren. Lass dir vor dem Kauf lückenlose Befunde der Elterntiere zeigen, die beim Brachyzephale Syndrom (BOAS) maximal Grad 0 oder 1, bei Hüftgelenksdysplasie (HD) höchstens Grad C, bei Ellenbogendysplasie (ED) maximal Grad 1 sowie eine erfasste Zahnkarte und die entsprechenden DNA-Testergebnisse belegen.
- 243 Pflichttests22 Empfohlen5 Vorbildlich
Der Dackel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da deutliche rassetypische Probleme vorliegen. Das größte Risiko betrifft die Bandscheibenerkrankung (IVDD): Etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD), bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher, und über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung dafür (CDDY). Ein verantwortungsvoller Züchter steuert hier durch gezielte Rückenkontrolle und Zuchtauswahl gegen und lässt zudem auf Osteogenesis imperfecta (OI) testen. Vor dem Kauf solltest du dir die entsprechenden Befunde der Elterntiere zeigen lassen, darunter ein freies Ergebnis für Katarakt sowie den Nachweis, dass bei Krankheiten wie der Progressive retinale Atrophie, generisch höchstens ein Elternteil Träger ist, sofern der Partner frei getestet wurde.
- 2515 Pflichttests4 Empfohlen
Der kurzhaarige Dackel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse ein erhebliches Risiko für schwere Erkrankungen trägt: Etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD), bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher, und über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung dafür (CDDY). Zudem treten in der Rasse Epilepsie, Linsenluxation (PLL) sowie Osteogenesis imperfecta (OI) auf. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert durch gezielte Rückenkontrolle und Zuchtauswahl gegen und lässt seine Hunde umfassend untersuchen. Vor dem Kauf solltest du dir daher die Befunde der Elterntiere auf Osteogenesis imperfecta (OI) (Grenzwert: Träger sind nur zulässig, wenn der Partner frei ist), Linsenluxation (PLL) (Grenzwert: frei) sowie die Ergebnisse der Augenuntersuchungen auf Katarakt (Grenzwert: frei) und Progressive retinale Atrophie, generisch (Grenzwert: frei) zeigen lassen.
- 263 Pflichttests15 Empfohlen
Der Langhaardackel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da deutliche rassetypische Probleme vorliegen. Über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung für Bandscheibenvorfälle (CDDY), und etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD). Ein verantwortungsvoller Züchter steuert durch gezielte Rückenkontrolle und Zuchtauswahl dagegen und lässt zudem die Elterntiere auf schwere Erkrankungen wie Osteogenesis imperfecta (OI) (Grenzwert: Träger nur zulässig, wenn der Partner frei ist), Linsenluxation (PLL) sowie Progressive retinale Atrophie, generisch untersuchen. Vor dem Welpenkauf solltest du dir die entsprechenden Befunde der Elterntiere zeigen lassen, die zudem frei von Katarakt, Patellaluxation (PL) und Rutenanomalien sein müssen.
- 2717 Pflichttests
Der Rauhhaardackel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse ein erhebliches Risiko für schwere Erkrankungen trägt: Über 95 % der Dackel besitzen die genetische Veranlagung für Bandscheibenvorfälle (CDDY), und etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Laufe seines Lebens tatsächlich einen Bandscheibenvorfall (IVDD). Zudem spielen genetische Risiken wie die schwere Osteogenesis imperfecta (OI) sowie Augenerkrankungen wie die Progressive retinale Atrophie, generisch und Katarakt eine zentrale Rolle. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert hier durch gezielte Zuchtauswahl gegen und lässt seine Hunde umfassend untersuchen. Lass dir vor dem Kauf unbedingt die Befunde der Elterntiere zeigen: Für Osteogenesis imperfecta (OI) gilt der Grenzwert frei oder Träger (wobei Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen), für Progressive retinale Atrophie, generisch und Katarakt der Grenzwert frei, und auch für Zahnfehlbildungen muss der Befund A vorliegen.
- 282 Pflichttests11 Empfohlen17 Vorbildlich
Der Deutsche Boxer trägt ein hohes gesundheitliches Risiko, wobei Krebs die häufigste Todesursache ist und etwa jeder siebte Boxer pro Jahr eine Krebsdiagnose erhält. Zudem ist die Rasse stark von Hüftgelenksdysplasie (HD), Spondylose sowie schweren Herzerkrankungen wie der Arrhythmogenen rechtsventrikulären Kardiomyopathie (ARVC) (Boxer-Kardiomyopathie) betroffen. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert hier aktiv gegen und lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen. Verlange vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD) (Grenzwert C oder besser), Spondylose (Grad 2 oder besser) sowie die Testergebnisse für Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC) (Boxer-Kardiomyopathie) und Degenerative Myelopathie, bei denen ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden darf.
- 296 Pflichttests13 Empfohlen36 Vorbildlich
Der Deutsche Schäferhund ist stark von gesundheitlichen Risiken betroffen, wobei Hüft- und Ellenbogendysplasie trotz jahrzehntelanger Zuchtselektion die häufigsten orthopädischen Befunde der Rasse bleiben und auch die degenerative Myelopathie überdurchschnittlich verbreitet ist. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert hier aktiv gegen und lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen. Du solltest dir vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der vom Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. vorgeschriebenen Untersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Grenzwert C oder besser sowie auf Ellenbogendysplasie (ED) mit dem Grenzwert 1 oder besser zeigen lassen. Zudem ist es wichtig, dass du Nachweise über die empfohlenen DNA-Tests forderst, wie etwa für den Hypophysenhormonmangel, LHX3-assoziiert, bei dem der Grenzwert 'frei oder Träger' gilt, wobei ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden darf.
- 303 Pflichttests3 Empfohlen
Der Haarlose Chihuahua trägt aufgrund seiner Genetik und Anatomie deutliche gesundheitliche Risiken, insbesondere für Hydrocephalus, Trachealkollaps (TC) und Myxomatöse Klappendegeneration (MMVD). Ein verantwortungsvoller Züchter setzt alles daran, diese Risiken zu minimieren, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur gesunde Hunde verpaart. Vor dem Kauf solltest du dir daher die offiziellen Befunde auf Patellaluxation (PL) (Grenzwert: Grad 0 oder 1), Progressive retinale Atrophie, generisch (Grenzwert: frei) sowie die Ergebnisse für Haarlosigkeit (Nackt) (Grenzwert: Träger, nur verpaart mit einem freien Partner) vorlegen lassen. Zudem sind Untersuchungen auf Trachealkollaps (TC) (Grenzwert: A), Myxomatöse Klappendegeneration (MMVD) (Grenzwert: unauffällig) und Hydrocephalus (Grenzwert: A) unverzichtbare Nachweise für eine gesundheitsorientierte Zucht.
- 317 Pflichttests1 Empfohlen
Der Japan Chin ist mit der Note D eingestuft, da er mit deutlichen rassetypischen Problemen wie dem Brachyzephalen Syndrom (BOAS) und einer gelähmten, ständig sichtbaren Zunge zu kämpfen hat. Zudem treten in der Rasse vermehrt Patellaluxation (PL), Ektropium / Entropium, Kryptorchismus (Hodenhochstand) sowie die schwere GM2-Gangliosidose, Typ I (B-Variante) auf. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv durch gezielte Zuchtauslese entgegen und lässt seine Hunde vor dem Einsatz in der Zucht gründlich untersuchen. Lass dir beim Welpenkauf die offiziellen Befunde der Elterntiere zeigen: Sie müssen beim Brachyzephalen Syndrom (BOAS) sowie der Patellaluxation (PL) den Grad 0 oder 1 vorweisen, frei von Ektropium / Entropium sein und einen unauffälligen Befund (beide Hoden abgestiegen) beim Kryptorchismus (Hodenhochstand) haben. Zudem sollten die Eltern frei von Katarakt sein und bei der GM2-Gangliosidose, Typ I (B-Variante) den Status frei oder Träger (letzteres nur, wenn der Zuchtpartner nachweislich frei ist) besitzen.
- 3223 Pflichttests
Mit der Note D zeigt der Jindo deutliche rassetypische Probleme, wobei insbesondere Hüftgelenksdysplasie (HD), Epilepsie und die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) zu den ernsthaften gesundheitlichen Risiken gehören. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchttiere daher umfassend untersuchen, um diese Risiken zu minimieren, und führt unter anderem Pflichtuntersuchungen auf Patellaluxation (PL) sowie auf Augenerkrankungen wie Katarakt und Progressive retinale Atrophie, generisch durch. Achte beim Welpenkauf darauf, dir die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen zu lassen: Für Hüftgelenksdysplasie (HD) sollte der Befund bei B oder besser liegen, für Patellaluxation (PL) und Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) unauffällig sein, und für Augenerkrankungen wie Katarakt oder Progressive retinale Atrophie, generisch wird der Status frei verlangt.
- 335 Pflichttests4 Empfohlen2 Vorbildlich
Der King Charles Spaniel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da er ein deutliches Risiko für rassetypische Probleme trägt, die insbesondere durch das Brachyzephale Syndrom (BOAS) und eine gelähmte, ständig sichtbare Zunge geprägt sind. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Belastungen aktiv entgegen, indem er seine Zuchthunde umfassend untersuchen lässt und nur Tiere verpaart, die beim Brachyzephalen Syndrom (BOAS) den Grenzwert A erreichen sowie frei von einer gelähmten, ständig sichtbaren Zunge sind. Zudem müssen Untersuchungen auf Kryptorchismus (Hodenhochstand) mit dem Grenzwert Träger, Patellaluxation (PL) mit dem Grenzwert Grad 0 oder 1 sowie auf Katarakt, Retinadysplasie und Ektropium / Entropium mit dem Grenzwert frei vorliegen. Lass dir vor dem Kauf unbedingt die schriftlichen Befunde dieser Untersuchungen sowie den Nachweis für Episodic Falling (EF) mit dem Grenzwert frei oder Träger – wobei Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden dürfen – lückenlos vorlegen.
- 343 Pflichttests7 Empfohlen
Der Mastiff trägt aufgrund seiner enormen Körpermasse und genetischen Veranlagung ein hohes Risiko für schwere Gelenk- und Herzerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und Pulmonalstenose (PS). Ein gesundheitsorientierter Züchter steuert dem konsequent entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur mit Hunden züchtet, die strenge Grenzwerte einhalten. Vor dem Kauf eines Welpen solltest du dir daher zwingend die offiziellen Befunde der Elterntiere zeigen lassen: Für Hüftgelenksdysplasie (HD) ist ein Ergebnis von B oder besser, für Ellenbogendysplasie (ED) Grad 1 oder besser und für Pulmonalstenose (PS) ein unauffälliger Befund vorgeschrieben. Zudem sollten Nachweise über eine Genuntersuchung auf Cystinurie (Grenzwert: frei oder Träger, wobei Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen) sowie aktuelle Augenuntersuchungen auf Katarakt, Ektropium / Entropium und das Expositionskeratopathie-Syndrom vorliegen.
- 354 Pflichttests3 Empfohlen
Der Mastino Napoletano trägt aufgrund seines schweren Körperbaus und der extremen Hautfalten erhebliche gesundheitliche Risiken, insbesondere für Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) sowie die lebensbedrohliche Herzerkrankung Dilatative Kardiomyopathie. Zudem führen die rassetypischen Hautfalten häufig zu Hautfaltendermatitis, Ektropium / Entropium und einem Nickhautdrüsenvorfall (Cherry Eye). Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken gezielt entgegen, indem er nur Hunde verpaart, die die strengen Zuchtvorgaben erfüllen. Verlange daher vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere: Für Hüftgelenksdysplasie (HD) muss das Ergebnis bei C oder besser liegen, für Ellenbogendysplasie (ED) bei ED-2 oder besser, und für die Dilatative Kardiomyopathie muss ein aktueller Untersuchungsbefund vorliegen. Zudem sollten die Elterntiere idealerweise frei von Ektropium / Entropium und einem Nickhautdrüsenvorfall (Cherry Eye) sein.
- 3610 Pflichttests3 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Miniature Bullterrier ist gesundheitlich stark belastet, weshalb du beim Kauf extrem vorsichtig sein musst. Zu den schwerwiegenden Risiken der Rasse gehören die tödliche Erbkrankheit lethal acrodermatitis (LAD), die schmerzhafte Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) sowie die Laringsparalyse. Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Gefahren durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen und verpaart Träger von LAD oder Laringsparalyse ausschließlich mit nachweislich freien Hunden. Verlange vor dem Kauf unbedingt die schriftlichen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere: einen Gentest auf lethal acrodermatitis (LAD) und Laringsparalyse (jeweils frei oder Träger), den Ultraschallbefund auf Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) mit dem Ergebnis unauffällig sowie den Nachweis über ein beidseitiges Gehör (BILATERAL_HEARING) mittels Untersuchung auf angeborene Taubheit (CHSD).
- 375 Pflichttests8 Empfohlen
Der Neufundländer wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse ein hohes Risiko für schwere, rassetypische Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Herzens trägt. Zu den größten gesundheitlichen Treibern gehören die Hüftgelenksdysplasie (HD), die Ellenbogendysplasie (ED) sowie die lebensbedrohliche Aortenstenose, generisch. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv entgegen, indem er nur Hunde verpaart, die nachweislich die strengen Grenzwerte erfüllen. Lass dir vor dem Welpenkauf unbedingt die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen: Diese müssen für Hüftgelenksdysplasie (HD) den Befund C oder besser, für Ellenbogendysplasie (ED) Grad 1 oder besser aufweisen und bei der Aortenstenose, generisch sowie bei Herzerkrankungen unauffällig sein. Zudem muss ein DNA-Testergebnis für Cystinurie vorliegen, bei dem der Grenzwert frei oder Träger (letzteres nur, wenn der andere Partner nachweislich frei ist) eingehalten wird.
- 3821 Pflichttests2 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Norwegische Buhund trägt trotz seiner Einstufung mit der Note D erhebliche gesundheitliche Risiken, die vor allem die Augen betreffen. Zu den schwerwiegenden rassetypischen Gefahren gehören das Primäres Offenwinkelglaukom, Katarakt, die Progressive retinale Atrophie, generisch sowie die Linsenluxation (PLL). Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchttiere daher umfassend untersuchen und verpaart Träger von Genmutationen wie bei Albinismus oder Zahnfehlbildungen ausschließlich mit nachweislich freien Partnern. Vor dem Kauf solltest du dir die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen lassen, die für Hüftgelenksdysplasie (HD) einen Befund von B oder besser (FCI) sowie Freiheit von Cerebelläre Ataxie (CA1) belegen.
- 3913 Pflichttests2 Empfohlen
Beim Norwegischen Lundehund musst du besonders auf schwerwiegende Augenerkrankungen wie die Linsenluxation (PLL), das Primäre Offenwinkelglaukom und die Progressive retinale Atrophie, generisch achten. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchthunde daher umfassend augenärztlich untersuchen und setzt nur Tiere ein, die für diese Erkrankungen den Grenzwert 'frei' erreichen. Zudem ist eine Untersuchung auf Patellaluxation (PL) mit dem Grenzwert 'unauffällig' sowie ein Nachweis zur Hüftgelenksdysplasie (HD) mit einem Grenzwert von maximal C wichtig. Lass dir vor dem Kauf unbedingt die offiziellen, schriftlichen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere für all diese Befunde sowie für Katarakt und Pektinatbanddysplasie (PLD) vorlegen.
- 402 Pflichttests5 Empfohlen
Die Old English Bulldog hat ein hohes gesundheitliches Risiko, das vor allem durch das Brachyzephale Syndrom (BOAS), Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) geprägt ist. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert hier aktiv gegen und lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen, um diese Belastungen zu minimieren. Achte beim Welpenkauf unbedingt darauf, dass dir offizielle Befunde für Brachyzephales Syndrom (BOAS) (Grenzwert: Grad 0 oder 1), Hüftgelenksdysplasie (HD) (Grenzwert: B oder besser) und Ellenbogendysplasie (ED) (Grenzwert: 0 oder 1) vorgelegt werden. Zudem sollten die Elterntiere auf Patellaluxation (PL) (Grenzwert: Grad 0 oder 1) sowie über Gentests auf Hyperuricosurie (HUU), Cystinurie und Degenerative Myelopathie untersucht sein, wobei für die Genbefunde der Grenzwert 'frei oder Träger' gilt und ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden darf.
- 412 Pflichttests3 Empfohlen
Der Petit Brabancon wird gesundheitlich mit der Note D eingestuft, da die Rasse ein sehr hohes Risiko für das Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) trägt. Zudem treten Patellaluxation (PL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie, generisch in der Population auf. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv durch gezielte Selektion entgegen und lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen. Verlange vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere: Für Brachyzephales Syndson (BOAS) und Patellaluxation (PL) muss jeweils der Grenzwert von Grad 2 oder besser nachgewiesen sein, für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) der Grenzwert B, und die Augen müssen frei von Katarakt und Progressiver retinaler Atrophie, generisch sein.
- 4210 Pflichttests
Der Prager Rattler ist trotz seiner geringen Größe von ernsthaften gesundheitlichen Risiken betroffen, weshalb die Rasse mit der Note D eingestuft wird. Zu den schwerwiegendsten Treibern gehören das Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie die neurologischen Erkrankungen Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM). Zudem besteht ein hohes Risiko für Patellaluxation (PL), Progressive retinale Atrophie, generisch, Progressive Retinaatrophie 1 (Golden Retriever) und Katarakt. Ein gesundheitsorientierter Züchter wirkt dem entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur mit Hunden züchtet, die bei Patellaluxation (PL) den Grad 0 oder 1 aufweisen und bei Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) mit dem Grenzwert A bewertet wurden. Lass dir vor dem Kauf unbedingt die offiziellen und lückenlosen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere für all diese genannten Krankheiten sowie für das Brachyzephales Syndrom (BOAS) und die Augenerkrankungen vorlegen.
- 4312 Pflichttests9 Empfohlen
Mit der Note D weist der Scottish Terrier deutliche rassetypische Probleme auf, wobei insbesondere die schwerwiegende spongiforme Leukoencephalomyelopathie (SLEM), die chronische Hepatitis sowie die schmerzhafte Kraniomandibuläre Osteopathie (Löwenkiefer) und der Scotty cramp die Rasse belasten. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert dem entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend genetisch und klinisch untersuchen lässt. Vor dem Welpenkauf solltest du dir unbedingt die Befunde der Elterntiere zeigen lassen: Für die spongiforme Leukoencephalomyelopathie (SLEM) und die Kraniomandibuläre Osteopathie (Löwenkiefer) müssen die Hunde frei oder Träger (dann nur mit einem freien Partner verpaart) sein, zudem müssen Nachweise über die Untersuchung auf chronische Hepatitis sowie freie Ergebnisse für Katarakt und die von-Willebrand-Krankheit vorliegen.
- 447 Pflichttests11 Empfohlen9 Vorbildlich
Der Shar Pei wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse von deutlichen rassetypischen Problemen betroffen ist. Besonders häufig tritt das familiäre Shar-Pei-Fieber auf, das langfristig über eine Amyloidose zu schweren Nierenschäden führen kann; zudem sind die Autoinflammatorische Erkrankung (Shar-Pei), das Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie Gelenkprobleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) ernsthafte Risiken. Ein verantwortungsvoller Züchter wirkt diesen Gefahren entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend gesundheitlich untersuchen lässt. Vor dem Welpenkauf solltest du dir daher unbedingt die offiziellen Befunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Primäres Offenwinkelglaukom und die Autoinflammatorische Erkrankung (Shar-Pei) zeigen lassen sowie auf einen Nachweis bezüglich der Progressiven Retinaatrophie (prcd-PRA) achten, bei der ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden darf.
- 452 Pflichttests10 Empfohlen5 Vorbildlich
Der Shih Tzu ist chondrodystroph und trägt dadurch ein erhöhtes Risiko für Bandscheibenvorfälle (IVDD); durch den kurzen Fang kommen Atemwegs- und Augenprobleme hinzu. Wegen dieser anatomischen Besonderheiten ist die Rasse mit der Note D eingestuft, weshalb du beim Kauf besonders genau hinschauen musst. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen, um das Risiko für das Brachyzephales Syndrom (BOAS), Katarakt, Keratokonjunktivitis sicca (KCS), Progressive retinale Atrophie, generisch, Gaumenspalte, Dermoidsinus, Familiäre Nephropathie (FN), Hydrocephalus und Bandscheibenerkrankung (IVDD) zu minimieren. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen, die für Bandscheibenerkrankung (IVDD) und Hydrocephalus den Befund A sowie für Dermoidsinus, Familiäre Nephropathie (FN) und Keratokonjunktivitis sicca (KCS) den Status frei nachweisen müssen. Bei Brachyzephales Syndrom (BOAS) und Gaumenspalte dürfen Träger nur dann in der Zucht eingesetzt werden, wenn der jeweilige Zuchtpartner nachweislich frei von diesen Genveränderungen ist.
- 4611 Pflichttests6 Empfohlen
Der Skye Terrier wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da bei dieser Rasse ernsthafte Risiken für schwere Erkrankungen wie die chronische Hepatitis, die spongiforme Leukoencephalomyelopathie (SLEM) sowie Gelenkprobleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) bestehen. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Gefahren aktiv entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend gesundheitlich untersuchen lässt. Vor dem Welpenkauf solltest du dir daher unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere zeigen lassen, die eine Freiheit von chronische Hepatitis und SLEM belegen sowie nachweisen, dass die Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und Patellaluxation (PL) (hier Grenzwert: Grad 1 oder besser) tierärztlich untersucht wurden.
- 4720 Pflichttests2 Empfohlen
Mit der Note D weist der Tibet Spaniel deutliche rassetypische Probleme auf, wobei insbesondere schwere Erkrankungen wie die Linsenluxation (PLL), Epilepsie und die Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) sowie moderate Risiken wie die Patellaluxation (PL) im Fokus stehen. Ein gesundheitsorientierter Züchter wirkt diesen Risiken aktiv entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur gesunde Verpaarungen plant. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere einfordern, die für Linsenluxation (PLL) den Status 'frei' und für Patellaluxation (PL) den Grad 0 oder 1 nachweisen. Da bei der Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) auch der Grenzwert 'Träger' zulässig ist, musst du darauf achten, dass der andere Partner nachweislich komplett frei ist, um das Risiko für die Welpen auszuschließen.
- 483 Pflichttests3 Empfohlen
Der Zwergdackel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse von deutlichen rassetypischen Problemen betroffen ist. Über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung für Chondrodystrophy (CDDY), weshalb etwa jeder sechste bis siebte Dackel im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD) erleidet – bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil sogar noch deutlich höher. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert hier durch gezielte Rückenkontrolle und Zuchtauswahl gegen und lässt seine Hunde auf Bandscheibenerkrankung (IVDD) sowie Chondrodystrophy (CDDY) testen. Vor dem Kauf solltest du dir zudem die Befunde für Cone-Rod Dystrophy (Progressive Retinaatrophie) und Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) zeigen lassen, bei denen der Grenzwert 'frei oder Träger' (Träger nur bei Verpaarung mit einem freien Partner) gilt, sowie Nachweise über die Freiheit von Osteogenesis imperfecta (OI) und Glaucoma, generic einfordern.
- 493 Pflichttests2 Empfohlen
Der langhaarige Zwergdackel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da er erhebliche rassetypische Risiken trägt: Über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung für Chondrodystrophy (CDDY), und etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD). Ein verantwortungsvoller Züchter steuert durch gezielte Rückenkontrolle und Zuchtauswahl dagegen und führt alle vorgeschriebenen sowie empfohlenen Untersuchungen durch. Vor dem Welpenkauf solltest du dir daher die Befunde für Chondrodystrophy (CDDY) (Result recorded), Patellaluxation (PL) (unauffällig Grad 0) sowie für Retinale Atrophie - Cone-Rod-Dystrophie 4, Osteogenesis imperfecta (OI) und Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) zeigen lassen. Bei den Genuntersuchungen gilt der Grenzwert frei oder Träger, wobei Träger zwingend mit einem freien Partner verpaart worden sein müssen.
- 5011 Pflichttests22 Empfohlen
Der Zwergschnauzer wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse ein deutliches Risiko für schwere Erkrankungen wie das Mycobacterium avium-Komplex (MAC), die Linsenluxation (PLL) sowie die Progressive Retinaatrophie B HIVEP 3 aufweist. Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Risiken konsequent durch gezielte Gentests und klinische Untersuchungen vor dem Zuchteinsatz. Du solltest dir vor dem Kauf die schriftlichen Befunde der Elterntiere zeigen lassen, die für MAC, PLL und Progressive Retinaatrophie B HIVEP 3 den Status 'frei' oder 'Träger' (wobei Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden dürfen) belegen, sowie den Nachweis über eine Patellaluxation (PL) mit dem Befund Grad 0 erbringen.
Was bedeutet Qualzucht?
Von Qualzucht spricht man, wenn Zuchtmerkmale einem Tier dauerhaft schaden. Häufig betroffen sind extrem kurzköpfige Rassen, bei denen Atmung, Augen oder Wirbelsäule leiden.
- Kurzköpfige Rassen (z. B. Bulldoggen, Mops) können dauerhaft schwer atmen.
- Achte auf freie Atmung, offene Nasenlöcher und einen funktionsfähigen Körperbau.
- Unterstütze Züchter, die aktiv auf gesündere Merkmale hin selektieren.
Häufige Fragen
Welche Hunderassen tragen die höchsten Gesundheitsrisiken?
Die höchsten Risiken tragen Rassen mit der Note E, darunter mehrere extrem kurzköpfige Rassen. Die vollständige Liste mit Begründung findest du oben.
Sollte ich diese Rassen gar nicht kaufen?
Das ist deine Entscheidung. Wir raten nicht pauschal ab, sondern bitten dich, die Risiken zu kennen und – wenn überhaupt – nur aus gesundheitsorientierter Zucht zu kaufen.
Was ist mit französischen Bulldoggen, Möpsen und englischen Bulldoggen?
Diese Rassen sind für rassetypische Gesundheitsprobleme bekannt, vor allem Atemnot durch Kurzköpfigkeit. Wenn du dich dafür interessierst, achte besonders auf freie Atmung und gesundheitsorientierte Zuchtlinien.
Warum HonestDog?
Finde heraus, was HonestDog von anderen Plattformen unterscheidet.
Volle Transparenz
Wir bieten Transparenz bei der Hundevermittlung, indem wir detaillierte Informationen über Züchter, ihre Praktiken, Gesundheitskontrollen und Gentestergebnisse in einem leicht verständlichen Format anbieten, um sicherzustellen, dass Käufer fundierte Entscheidungen treffen können.
Verantwortungsvolle Zucht
HonestDog legt den Schwerpunkt auf verantwortungsvolle Zuchtpraktiken und prüft Identität, Vereinszugehörigkeit bzw. §11-Erlaubnis und Fotos der Zuchtumgebung, bevor ein Züchterprofil freigeschaltet wird. Gesundheitsnachweise, die Züchter hochladen, zeigen wir im Profil an — so kannst du selbst beurteilen, was vorliegt.
Vertrauen und Verifizierung
HonestDog verifiziert alle Züchter und fördert so eine vertrauenswürdige Gemeinschaft, in der Informationen zuverlässig und sicher sind, und setzt damit einen neuen Standard für Vertrauenswürdigkeit in der Hundevermittlung.
Zeitersparnis und Komfort
Durch die Präsentation seriöser Züchter und die Bereitstellung umfassender Informationen spart HonestDog Welpeninteressenten Zeit, die sie sonst für die Suche und Prüfung von Züchtern aufwenden müssten.
Unsere Ziele

Wir glauben an eine verantwortungsvolle Zucht und eine transparente Vermittlung. Wir bringen potenzielle Tierhalter mit seriösen Züchtern zusammen, um einen vertrauenswürdigen und nahtlosen Prozess bei der Hundevermittlung zu gewährleisten.
Nikolaus & Sufyan, Gründer von HonestDog
Über HonestDog
Wir verbinden dich mit geprüften Züchtern und Tierheimen, damit du deinen neuen Begleiter mit gutem Gewissen findest.
Geprüfte Partner
Nur geprüfte Züchter und Tierheime — für einen sicheren Start.
Höchste Standards
Gesundheit und Wohlbefinden jedes Tieres stehen bei uns an erster Stelle.
Wissen & Ratgeber
Ratgeber, Checklisten und Rasseprofile — damit du gut informiert entscheidest.