Die gesündesten Hunderassen
Diese Rassen erreichen unsere Top-Gesundheitsnoten S und A – die wenigsten Erbkrankheiten, datenbasiert statt aus dem Bauch heraus.
Das Wichtigste auf einen Blick
79 Hunderassen erreichen bei uns die Note S oder A und zählen damit zu den gesündesten Rassen.
- Top-Noten gehen an Rassen mit wenigen und meist milden Erbkrankheiten.
- Viele robuste Rassen sind ursprüngliche oder wenig auf Extreme gezüchtete Typen.
- Auch bei gesunden Rassen lohnt ein Blick auf die Tests, die ein guter Züchter macht.
Die gesündesten Rassen im Überblick
- 13 Empfohlen
Der Carolina Dog ist als ursprüngliche Landrasse außergewöhnlich robust und von den typischen Erbkrankheiten moderner Rassen nahezu komplett verschont. Bekannte Hundekrankheiten wie Hüftgelenksdysplasie (HD) oder der MDR1-Gendefekt (Arzneimittelunverträglichkeit) sind bei dieser Rasse extrem selten oder praktisch nicht vorhanden. Käufer erwerben hier einen genetisch hochgradig gesunden Hund, der keinerlei rassespezifische Pflichtuntersuchungen benötigt.
- 22 Pflichttests3 Empfohlen
Der Alaskan Husky ist als extrem leistungsfähiger Arbeitshund genetisch sehr robust, trägt jedoch das Risiko für die tödliche Alaskan Husky Enzephalopathie (AHE), die dank Pflichttests aber gut vermieden werden kann. Auch die Tagblindheit (Achromatopsia-3) ist durch gezielte Selektion kontrollierbar. Wer auf getestete Elterntiere achtet, erhält hier einen überdurchschnittlich gesunden und belastbaren Begleiter.
- 32 Pflichttests3 Empfohlen
Der American Eskimo Dog steht gesundheitlich sehr gut da, da nur sehr wenige Erbkrankheiten die Rasse belasten. Die Progressive Retinaatrophie (PRA), die zur Erblindung führen kann, ist als Pflichttest in der Zucht sehr gut kontrollierbar. Käufer sollten neben den Augen auch auf empfohlene Untersuchungen zu Grauem Star (Katarakt) und potenziellen Herzerkrankungen achten, um auf der sicheren Seite zu sein.
- 41 Pflichttests1 Empfohlen
Der American Leopard Hound ist eine sehr robuste Arbeitsrasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Einzig der Merle-Faktor (Fellfarbe) muss im Auge behalten werden, da eine Fehlverpaarung zu Taubheit und schweren Augenschäden führen kann. Da ansonsten kaum rassespezifische Erbkrankheiten dokumentiert sind, gilt die Rasse bei verantwortungsvoller Zucht als überdurchschnittlich gesund.
- 52 Pflichttests5 Empfohlen
Der Australian Kelpie ist eine sehr robuste Arbeitsrasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Dennoch sollten Käufer auf Gentests für schwere neurologische Erkrankungen wie die Cerebelläre Abiotrophie (CA) und die Neuronale Ceroid-Lipofuszinose (NCL) achten, die zu irreparablen Hirnschäden führen können. Da diese Erbgänge rezessiv sind, lassen sie sich durch verantwortungsvolle Zucht und entsprechende Tests aber nahezu vollständig ausschließen.
- 61 Pflichttests4 Empfohlen
Der Bayerische Gebirgsschweißhund gilt als sehr robuste Arbeitsrasse, bei der im Wesentlichen nur die Hüftgelenksdysplasie (HD) über Pflichtuntersuchungen streng kontrolliert wird. Potenzielle Risiken wie Epilepsie oder erbliche Augenerkrankungen sind zwar im Genpool vorhanden, treten dank der leistungsorientierten Zuchtselektion aber selten auf. Käufer sollten dennoch gezielt nach den HD-Ergebnissen der Elterntiere fragen, um spätere Probleme im Bewegungsapparat zu vermeiden.
- 73 Pflichttests2 Empfohlen
Der Bergamasker Hirtenhund zeigt sich als sehr robuste Rasse mit einer erfreulich geringen Anzahl an bekannten Erbkrankheiten. Wichtig ist in der Zucht vor allem der Pflichttest auf Ellenbogendysplasie (ED), um chronischen Gelenkschmerzen vorzubeugen. Zudem muss der Merle-Faktor genetisch kontrolliert werden, um riskante Verpaarungen und damit verbundene Seh- oder Hörschäden zu verhindern.
- 83 Pflichttests1 Empfohlen
Der Berger des Pyrénées zeigt sich als sehr robuste Rasse mit einer erfreulich geringen Anzahl an Erbkrankheiten. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Hüftgelenksdysplasie (HD), die als polygene Erkrankung durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut kontrolliert wird. Zudem können gelegentlich gesundheitlich meist unbedenkliche Rutenanomalien auftreten, weshalb Käufer auf zertifizierte Züchter achten sollten.
- 92 Pflichttests3 Empfohlen
Der Berger des Pyrénées (Kurzhaar) zeigt sich genetisch sehr robust und erhält die Note A. Zu den wenigen bekannten Problemen gehört die Hüftgelenksdysplasie (HD), die jedoch durch konsequente Zuchtauslese gut kontrolliert wird. Zudem können gelegentlich gesundheitlich unbedenkliche Rutenanomalien auftreten, weshalb Käufer auf entsprechende Untersuchungen der Elterntiere achten sollten.
- 102 Pflichttests1 Empfohlen
Der Berger des Pyrénées (Langhaar) ist eine sehr robuste und langlebige Rasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Das Hauptaugenmerk in der Zucht liegt auf der Hüftgelenksdysplasie (HD), die jedoch durch Pflichtuntersuchungen gut kontrolliert wird. Abgesehen von meist harmlosen Rutenanomalien gibt es kaum nennenswerte erbliche Baustellen, was diesen Hund zu einer überdurchschnittlich gesunden Wahl macht.
- 112 Pflichttests1 Empfohlen
Der Bolonka Zwetna steht gesundheitlich sehr gut da, da die wenigen bekannten Risiken durch Pflichtuntersuchungen gut kontrolliert werden. Die Erblindungsgefahr durch Progressive Retinaatrophie (prcd-PRA) lässt sich per DNA-Test sicher ausschließen, und auch das Risiko für Patellaluxation wird vor der Zucht streng geprüft. Solange Sie auf zertifizierte Testergebnisse der Elterntiere bestehen, kaufen Sie einen sehr robusten Kleinhund.
- 123 Pflichttests
Der Bouvier des Ardennes zeigt sich gesundheitlich sehr robust mit einer erfreulich geringen Anzahl an Erbkrankheiten. Ellenbogendysplasie (ED) und verschiedene Augenanomalien sind die einzigen nennenswerten Risiken, die jedoch durch die zwei Pflichttests der Zuchtverbände gut kontrolliert werden. Käufer sollten dennoch konsequent auf die entsprechenden Untersuchungsergebnisse der Elterntiere bestehen.
- 135 Pflichttests4 Empfohlen
Die Brandlbracke ist eine sehr robuste Jagdhunderasse mit einer geringen genetischen Belastung. Hüftgelenksdysplasie (HD) ist als Hauptrisiko durch Pflichtuntersuchungen gut im Griff, während potenzielle Augenerkrankungen und neurologische Störungen über empfohlene Tests im Auge behalten werden sollten. Wer beim Züchter konsequent auf die HD-Freiheit der Elterntiere achtet, erhält einen genetisch meist sehr gesunden Hund.
- 145 Pflichttests
Die Braque d'Auvergne zeigt sich im Vergleich als sehr gesunde Rasse mit einer äußerst geringen Anzahl an bekannten Erbkrankheiten. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist als Haupterkrankung im Bewegungsapparat bekannt, wird aber durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut kontrolliert. Abgesehen von vereinzelten Zahn- und Kieferfehlstellungen gibt es kaum genetische Risiken, was diese Hunde sehr robust macht.
- 152 Pflichttests
Die Braque Francais ist eine sehr robuste Rasse, die von den meisten schweren Erbkrankheiten verschont bleibt. Einzig die für mittelgroße Hunde typischen Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) spielen eine Rolle. Da diese jedoch über Pflichtuntersuchungen in der Zucht streng kontrolliert werden, ist das Risiko beim Welpenkauf gut minimierbar.
- 165 Pflichttests
Die Braque français (type Gascogne) zeigt sich als sehr robuste Jagdhunderasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der Hüftgelenksdysplasie (HD), die durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut kontrolliert wird. Abgesehen von vereinzelten Zahn- und Kieferanomalien gibt es kaum bekannte Risiken, was die Rasse insgesamt überdurchschnittlich gesund macht.
- 171 Pflichttests5 Empfohlen
Die Braque Français (Typ Pyrenäen) zeigt sich als sehr robuste Jagdhunderasse mit einer geringen genetischen Belastung. Hüftgelenksdysplasie (HD) ist die einzige verpflichtend zu testende Haupterkrankung und wird in der Zucht konsequent überwacht. Mögliche Risiken für Augenerkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) oder erbliche Skelettprobleme lassen sich durch die empfohlenen Zusatztests der Elterntiere im Vorfeld sehr gut minimieren.
- 185 Pflichttests
Die Braque Saint-Germain zeigt sich gesundheitlich sehr robust, da im Wesentlichen nur die Ellenbogendysplasie (ED) als zuchtrelevante Erkrankung im Fokus steht. Andere typische Probleme wie die Hüftgelenksdysplasie (HD) sind hier im Vergleich zu ähnlichen Rassen kaum ein Thema. Dennoch ist der Pflicht-Test auf Ellenbogendysplasie beim Welpenkauf unverzichtbar, um spätere Gelenkschäden zu vermeiden.
- 191 Pflichttests2 Empfohlen
Der Cesky Fousek zeigt sich im Rassevergleich überdurchschnittlich robust, da im Grunde nur die Hüftgelenksdysplasie (HD) als relevantes genetisches Risiko über Pflichtuntersuchungen kontrolliert werden muss. Andere typische Erbkrankheiten wie die degenerative Myelopathie oder progressive Retinaatrophie spielen hier aktuell keine Rolle. Wer konsequent auf HD-freie Elterntiere achtet, erhält einen genetisch sehr gesunden Begleiter.
- 201 Pflichttests4 Empfohlen
Der Chien d'Artois zeigt sich als robuste französische Jagdhunderasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Einzig die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist hier als wichtigste Erbkrankheit über Pflichtuntersuchungen abzusichern. Andere potenzielle Risiken wie Magendrehung oder vereinzelte Hautprobleme lassen sich durch verantwortungsvolle Zucht und Haltung sehr gut im Zaum halten.
- 215 Empfohlen
Der Cirneco dell'Etna ist eine sehr ursprüngliche und robuste Rasse mit einer hervorragenden gesundheitlichen Verfassung. Es gibt für diese Rasse keine verpflichtenden L1-Zuchttests, allerdings werden Vorsorgeuntersuchungen auf Patellaluxation sowie erbliche Augenerkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) empfohlen. Wenn Käufer auf diese wenigen L2-Untersuchungen bei den Elterntieren achten, erhalten sie einen genetisch sehr gesunden Begleiter.
- 222 Pflichttests3 Empfohlen
Der Coton de Tulear steht gesundheitlich sehr gut da, da er von extremen zuchtbedingten Defekten verschont bleibt. Typische Schwachstellen wie die Patellaluxation und erbliche Augenanomalien lassen sich durch konsequente Zuchtauslese gut kontrollieren. Auch für die schwere neonatale Ataxie gibt es zuverlässige Gentests, weshalb Käufer hier unbedingt auf die Testergebnisse der Elterntiere bestehen sollten.
- 233 Pflichttests3 Empfohlen
Der Dansk-Svensk Gårdshund ist eine sehr robuste Rasse, bei der die wenigen bekannten Risiken durch gezielte Zuchttests hervorragend kontrolliert werden. Pflichtuntersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) und Patellaluxation schützen den Bewegungsapparat des agilen Hundes effektiv vor chronischen Schäden. Zudem lässt sich die schwere Augenerkrankung Primäre Linsenluxation (PLL) dank moderner DNA-Tests bereits vor der Verpaarung sicher ausschließen.
- 241 Pflichttests7 Empfohlen
Der Deutsch Langhaar schneidet im Vergleich sehr gut ab, da die Rasse als robuster Jagdhund gilt und die Zucht streng kontrolliert wird. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist hier durch einen Pflichttest sehr gut abgesichert, während weitere Risiken wie Ellbogen-Dysplasie (ED) und Grauer Star (Katarakt) durch empfohlene Zusatzuntersuchungen effektiv minimiert werden. Käufer erhalten hier einen überdurchschnittlich gesunden Begleiter, sofern sie auf zertifizierte Züchter achten.
- 253 Pflichttests2 Empfohlen2 Vorbildlich
Der Deutsche Pinscher ist eine robuste und genetisch sehr gesunde Rasse mit nur wenigen bekannten Baustellen. Hüftgelenksdysplasie (HD) und erbliche Augenanomalien sind zwar als Risiken vorhanden, werden aber durch die Pflichtuntersuchungen in der Zucht hervorragend kontrolliert. Solange Sie beim Kauf konsequent auf zertifizierte Testergebnisse der Elterntiere achten, ist das Risiko für schwere Erbkrankheiten hier erfreulich gering.
- 263 Empfohlen1 Vorbildlich
Der English Foxhound ist als klassischer Arbeitshund genetisch extrem robust und weist kaum bekannte Erbkrankheiten auf. Einzig die seltene, aber schwere Foxhound-Ataxie (eine neurologische Erkrankung) sollte über Gentests der Elterntiere ausgeschlossen werden. Wie bei fast allen großen Rassen sollte zudem auf Hüftgelenksdysplasie (HD) geachtet werden, insgesamt steht die Rasse gesundheitlich aber hervorragend da.
- 2710 Pflichttests1 Empfohlen
Der English Pointer ist ein sehr robuster Arbeitshund, bei dem im Zuchtverband vor allem die Hüftgelenksdysplasie (HD) über Pflichtuntersuchungen streng kontrolliert und somit gut minimiert wird. Gelegentlich sollten Käufer auch auf Ellbogendysplasie (ED) achten, obwohl die Rasse insgesamt von den schweren Erbkrankheiten anderer Großrassen weitgehend verschont bleibt. Wer auf gesunde Gelenke der Elterntiere achtet, bekommt hier einen genetisch sehr fitten Begleiter.
- 285 Pflichttests
Der Epagneul Français zeigt sich im Vergleich zu anderen großen Rassen überdurchschnittlich robust, da nur sehr wenige genetische Schwachstellen bekannt sind. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist hier das wichtigste Thema im Bewegungsapparat, wird jedoch durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut kontrolliert. Abgesehen von gelegentlichen Zahnfehlern oder Zahnarmut gibt es kaum nennenswerte erbliche Belastungen, was die Rasse zu einer sehr gesunden Wahl macht.
- 296 Pflichttests
Der Epagneul Picard zeigt sich als sehr robuste Rasse mit nur wenigen bekannten Risiken. Die Ellenbogendysplasie (ED) stellt hierbei das größte gesundheitliche Risiko dar, lässt sich aber durch gezielte Röntgenuntersuchungen der Elterntiere gut minimieren. Zudem sollten Augenanomalien im Blick behalten werden, während der ebenfalls getestete E-Locus lediglich die Fellfarbe bestimmt und gesundheitlich unbedenklich ist.
- 301 Pflichttests3 Empfohlen
Die Ungarische Bracke gilt als sehr robuste Arbeitsrasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Hüftgelenksdysplasie (HD) ist das bekannteste Risiko, wird jedoch durch strenge Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut kontrolliert. Käufer sollten zudem auf Ellbogendysplasie (ED) und erbliche Augenerkrankungen wie den Grauen Star achten, die vereinzelt in der Rasse vorkommen können.
- 311 Pflichttests3 Empfohlen2 Vorbildlich
Der Finnen-Spitz zeigt sich als sehr robuste und ursprüngliche Rasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf erblichen Augenanomalien, die jedoch durch verpflichtende Zuchttests gut kontrolliert werden. Zudem sollten Käufer auf bekannte Risiken wie Patellaluxation und Epilepsie achten, die vereinzelt in der Rasse vorkommen.
- 321 Pflichttests4 Empfohlen
Der Gonczy Polski ist eine sehr robuste Jagdhunderasse mit einer erfreulich geringen Anzahl an bekannten Erbkrankheiten. Hüftgelenksdysplasie (HD) ist das primäre Risiko, das jedoch durch den verpflichtenden Zuchttest gut kontrolliert wird. Potenzielle Risiken für Epilepsie oder Herzerkrankungen sollten über die empfohlenen Zusatzuntersuchungen der Elterntiere abgeklärt werden.
- 334 Pflichttests4 Empfohlen
Der Korthals Griffon ist ein robuster Arbeitshund mit einer sehr geringen genetischen Belastung. Das größte Risiko stellt die Hüftgelenksdysplasie (HD) dar, die jedoch durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht effektiv bekämpft wird. Abseits von HD und vereinzelten Augenerkrankungen wie der Progressiven Retinaatrophie (PRA) gibt es kaum bekannte schwere Erbleiden bei dieser Rasse.
- 341 Pflichttests3 Empfohlen
Der Griffon Nivernais zeigt sich als robuste französische Jagdrasse mit einer sehr geringen genetischen Belastung. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist das primäre Risiko, wird jedoch durch den verpflichtenden Zuchttest effektiv überwacht. Abgesehen von vereinzelten Ellbogenproblemen oder Hauterkrankungen ist diese Rasse im Vergleich überdurchschnittlich gesund.
- 353 Pflichttests2 Empfohlen
Der Havaneser zeigt sich im Vergleich zu anderen Rassen als sehr robust und gesund, da nur wenige Erbkrankheiten dokumentiert sind. Ein wichtiges Augenmerk liegt auf dem Katarakt (Grauer Star), der als komplexe Augenerkrankung züchterisch überwacht werden muss. Zudem sollten Käufer auf die Kniescheibenstabilität (Patellaluxation) achten, um Gelenkproblemen im Alter vorzubeugen.
- 362 Pflichttests4 Empfohlen
Der Hovawart steht im Vergleich zu anderen großen Hunderassen gesundheitlich hervorragend da, da er eine sehr geringe genetische Krankheitslast aufweist. Die gefürchtete Hüftgelenksdysplasie (HD) wird in der Zucht seit Jahrzehnten streng kontrolliert und ist dadurch stark zurückgedrängt worden. Potenzielle Risiken für erbliche Augenerkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) lassen sich durch die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen ebenfalls sehr gut im Zaum halten.
- 371 Pflichttests4 Empfohlen
Der Kroatische Schäferhund (Hrvatski Ovcar) zeigt sich als sehr robuste Arbeitsrasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Hüftgelenksdysplasie (HD) ist hier das wichtigste Thema und wird über Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut kontrolliert. Da vereinzelt auch erbliche Augenerkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) oder Katarakt auftreten können, sollte auf entsprechende Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere geachtet werden.
- 385 Empfohlen
Die Hygen-Bracke gilt als sehr robuste Jagdhunderasse mit einer geringen genetischen Belastung. Einzig die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist als Pflichtuntersuchung relevant und wird in der Zucht aktiv überwacht. Potenzielle Risiken für Augenerkrankungen oder Zahn- und Knochenprobleme lassen sich durch gezielte Auswahl der Elterntiere gut minimieren.
- 393 Pflichttests
Der Irish Glen of Imaal Terrier ist eine sehr robuste Rasse, bei der primär die Retinale Atrophie (Cone-Rod-Dystrophie 3, crd3) als genetisches Risiko im Fokus steht, welche aber durch Pflicht-Zuchttests gut kontrolliert wird. Auch potenzielle Probleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Ellbogendysplasie werden wegen des stämmigen Körperbaus beobachtet, sind aber genetisch kaum belastet. Käufer sollten beim Welpenkauf gezielt nach dem crd3-Status der Elterntiere fragen.
- 401 Pflichttests4 Empfohlen
Der Jura Laufhund zeigt sich als robuste Arbeitsrasse mit einer sehr geringen genetischen Belastung. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist hier als einzige Pflichtuntersuchung gut reglementiert, während potenzielle Risiken wie Grauer Star (Katarakt) oder Progressive Retinaatrophie (PRA) durch freiwillige Zusatztests minimiert werden können. Wer auf zertifizierte Züchter setzt, erhält einen gesundheitlich überdurchschnittlich stabilen Hund.
- 411 Pflichttests6 Empfohlen
Der Kontinentale Zwergspaniel (Papillon) steht gesundheitlich sehr gut da, da nur wenige genetische Risiken vorliegen. Die Progressive Retinaatrophie (PRA-CNGB1) ist als Hauptgefahr für die Augen dank Pflichtuntersuchungen gut im Griff. Achten Sie beim Welpenkauf zusätzlich auf die Untersuchung von Patellaluxation und Herzerkrankungen, um typische Schwachstellen kleiner Hunde auszuschließen.
- 425 Empfohlen
Der Koolie ist eine sehr robuste Rasse mit einer geringen genetischen Belastung, bei der vor allem die Collie Eye Anomaly (CEA) als Pflichtuntersuchung im Fokus steht. Da alle bekannten Risiken, darunter auch Augenerkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) oder die MDR1-Medikamentenunverträglichkeit, autosomal-rezessiv vererbt werden, lassen sie sich durch gezielte Gentests der Elterntiere nahezu komplett ausschließen. Käufer sollten lediglich auf die Vorlage dieser Testergebnisse achten, um einen rundum gesunden Hund zu erhalten.
Der Kritikos Lagonikos ist als ursprüngliche Landschlag-Rasse aus Kreta extrem robust, weshalb rassespezifische Erbkrankheiten kaum existieren. Typische Zivilisationskrankheiten wie Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Progressive Retinaatrophie (PRA) sind bei dieser aktiven Jagdrasse dank jahrhundertelanger natürlicher Selektion praktisch kein Thema. Da es jedoch keine offiziellen Pflichttests gibt, sollten Käufer die Elterntiere dennoch kritisch auf allgemeine Fitness prüfen.
- 444 Pflichttests8 Empfohlen4 Vorbildlich
Die Russisch-Europäische Laika ist eine sehr robuste Arbeitsrasse, bei der Hüftgelenksdysplasie (HD) glücklicherweise bereits über einen Pflicht-Zuchttest gut kontrolliert wird. Dennoch sollte man ein Auge auf erbliche Augenerkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) und den Grauen Star (Katarakt) werfen, die in der Rasse vorkommen können. Wer einen Welpen kauft, sollte unbedingt auf entsprechende ophthalmologische Untersuchungen der Elterntiere bestehen.
- 454 Pflichttests9 Empfohlen5 Vorbildlich
Die Westsibirische Laika ist eine sehr ursprüngliche und robuste Arbeitsrasse, die im Vergleich zu vielen Modehunden eine hervorragende Gesundheit genießt. Hüftgelenksdysplasie (HD) ist das einzige große Thema und wird durch strenge Zuchtauflagen gut kontrolliert. Käufer sollten dennoch auf Augenuntersuchungen der Elterntiere achten, da erbliche Augenerkrankungen wie Progressive Retinaatrophie (PRA) oder Grauer Star vereinzelt vorkommen können.
- 461 Pflichttests
Das Löwchen zeigt sich im Rassevergleich überdurchschnittlich robust und hat ein sehr sauberes genetisches Profil. Einzig die Patellaluxation (Kniescheibenluxation) ist als nennenswertes Risiko im Bewegungsapparat bekannt, wird jedoch durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht effektiv kontrolliert. Da andere schwere Erbkrankheiten wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) bei dieser Rasse kaum eine Rolle spielen, ist das Risiko für Erbkrankheiten hier erfreulich gering.
- 471 Pflichttests4 Empfohlen
Der Luzerner Laufhund zeigt sich als robuste Arbeitsrasse mit einer sehr geringen genetischen Belastung. Dennoch sollten Käufer auf Hüftgelenksdysplasie achten, die trotz fehlender strenger Pflichttests im Auge behalten werden sollte. Zudem können vereinzelt Zahnfehlstellungen sowie rassetypische Ohrentzündungen durch die langen Hängeohren auftreten.
- 482 Pflichttests1 Empfohlen2 Vorbildlich
Der Magyar Agár ist eine ausgesprochen robuste und sportliche Rasse mit einer sehr geringen genetischen Belastung. Die Zucht konzentriert sich im Wesentlichen auf Augenerkrankungen, wobei Pflichtuntersuchungen auf Katarakt (Grauer Star) und Progressive Retinale Atrophie (PRA) das Risiko für Erblindungen effektiv minimieren. Abseits dieser überschaubaren Augenthemen gilt die Rasse als genetisch sehr gesund und widerstandsfähig.
- 491 Pflichttests4 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Montenegrinische Gebirgslaufhund gilt als sehr robuste und ursprüngliche Arbeitsrasse mit einer geringen genetischen Belastung. Einzig die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist als Hauptraster-Erkrankung bekannt und sollte vor dem Kauf durch entsprechende Zuchttests der Elterntiere ausgeschlossen werden. Vereinzelt können zudem erbliche Augenerkrankungen oder Zahnfehler auftreten, weshalb ein genauer Blick auf die Gesundheitszeugnisse ratsam ist.
- 507 Empfohlen
Als ursprüngliche Arbeitsrasse ist der Mountain Cur extrem robust und genetisch kaum belastet, weshalb er die Note A erhält. Dennoch ist die Rasse nicht völlig frei von Risiken: Käufer sollten gezielt nach Untersuchungsergebnissen zu Hüftgelenksdysplasie und Augenerkrankungen wie der Progressiven Retinaatrophie (PRA) fragen. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion kann vorkommen, lässt sich aber durch verantwortungsvolle Zuchtauswahl gut vermeiden.
- 511 Pflichttests6 Empfohlen
Das Nederlandse Kooikerhondje schneidet sehr gut ab, da die schwersten rassetypischen Risiken durch Pflichttests hervorragend kontrolliert werden. Die tödliche Erbliche Nekrotisierende Myelopathie (ENM) und die Von-Willebrand-Erkrankung (vWD) lassen sich mittels DNA-Tests vorab sicher ausschließen. Käufer müssen jedoch konsequent auf diese Zuchtnachweise bestehen, um kein unnötiges Risiko einzugehen.
- 523 Empfohlen
Der Niemandsländer zeigt sich im Vergleich zu anderen Rassen als überaus robust, da keinerlei schwere L1-Pflichttests vorgeschrieben sind. Einzig im Bereich der Augen sollte auf erbliche Defekte wie den Grauen Star (Katarakt) geachtet werden, für den ein L2-Vorsorgetest empfohlen wird. Abgesehen von diesem geringen Risiko für Augenerkrankungen ist die Rasse genetisch hervorragend aufgestellt.
- 531 Pflichttests2 Empfohlen
Der Norrbottenspitz gilt als ausgesprochen robuste und ursprüngliche Rasse mit einer extrem geringen genetischen Belastung. Gelegentlich sollten die Augen auf erbliche Defekte wie Katarakt (Grauer Star) oder Progressive Retinaatrophie (PRA) untersucht werden, um die Zuchtlinien frei von Augenerkrankungen zu halten. Da ansonsten kaum rassetypische Erbkrankheiten bekannt sind, ist dieser Hund gesundheitlich hervorragend aufgestellt.
- 543 Pflichttests1 Empfohlen
Der Petit Basset Griffon Vendéen steht gesundheitlich sehr gut da, da die Rasse im Vergleich zu anderen nur von sehr wenigen Erbkrankheiten betroffen ist. Ein Hauptaugenmerk liegt auf Augenerkrankungen wie dem Primären Offenwinkelglaukom (POAG), das sich jedoch durch gezielte DNA-Tests in der Zucht hervorragend kontrollieren lässt. Zudem sollten allgemeine Augenanomalien vorab tierärztlich bei den Elterntieren untersucht werden, um das Risiko für spätere Sehbeeinträchtigungen zu minimieren.
- 551 Pflichttests4 Empfohlen
Der Petit bleu de Gascogne steht gesundheitlich sehr gut da, da im Grunde nur die Hüftgelenksdysplasie (HD) als wichtiges Pflichtthema züchterisch überwacht werden muss. Abseits davon gibt es bei dieser robusten Jagdrasse nur vereinzelte Risiken für Magendrehung oder Ellbogendysplasie, die man im Auge behalten sollte. Wer einen Welpen aus geprüfter, HD-freier Zucht kauft, bekommt hier einen extrem fitten und genetisch gesunden Begleiter.
- 561 Pflichttests4 Empfohlen
Der Pharaoh Hound ist eine sehr ursprüngliche und robuste Rasse mit einer erfreulich geringen Krankheitslast. Dennoch sollten Käufer auf freiwillige Zuchttests achten, da Probleme wie Hüftgelenksdysplasie, Katarakt und Schilddrüsenunterfunktion in der Rasse vorkommen können. Da für die Zucht keine strengen Pflichttests vorgeschrieben sind, ist die eigenständige Kontrolle der Elterntier-Ergebnisse beim Züchter hier besonders wichtig.
- 574 Empfohlen
Der Podenco Andaluz gilt als extrem robuste und ursprüngliche Rasse mit sehr geringer Krankheitslast. Dennoch sollte man auf potenzielle Schwachstellen wie Hüftgelenksdysplasie, Patellaluxation und Augenerkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) achten. Da für die Rasse keine Pflichttests vorgeschrieben sind, liegt es an Ihnen, die freiwilligen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere aktiv beim Züchter zu hinterfragen.
- 584 Empfohlen
Der Podenco Canario ist eine sehr ursprüngliche und robuste Rasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Dennoch sollten Käufer auf empfohlene Untersuchungen zu Hüftgelenksdysplasie (HD) und Progressiver Retinaatrophie (PRA) achten, um Augenschäden und Gelenkprobleme auszuschließen. Auch neurologische Erkrankungen wie Epilepsie sollten durch eine verantwortungsvolle Zuchtauswahl im Auge behalten werden.
- 592 Pflichttests4 Empfohlen
Der Podenco Ibicenco ist eine sehr robuste und fitte Rasse mit einer insgesamt geringen Krankheitslast. Dennoch sollten Käufer auf Erbkrankheiten wie den Grauen Star (Katarakt) und die Progressive Retinale Atrophie (PRA) achten, die zu Seheinbußen führen können, sich aber durch gezielte Zuchttests gut kontrollieren lassen. Insgesamt zeigt die Rasse im Vergleich zu anderen großen Hunden ein überdurchschnittlich gesundes Profil.
- 602 Pflichttests
Der Podengo Português (Klein) gilt als eine der robustesten und ursprünglichsten Hunderassen überhaupt, was sich in der extrem geringen Anzahl an bekannten Erbkrankheiten widerspiegelt. Das einzige nennenswerte gesundheitliche Risiko betrifft die Patellaluxation (eine Fehlstellung der Kniescheibe), die jedoch durch gezielte Zuchttests gut kontrolliert werden kann. Da schwere Erbleiden wie Progressive Retinaatrophie (PRA) oder Hüftgelenksdysplasie bei dieser Rasse praktisch keine Rolle spielen, ist sie gesundheitlich hervorragend aufgestellt.
- 612 Pflichttests3 Empfohlen
Der kleine kurzhaarige Podengo Português ist eine sehr robuste, ursprüngliche Rasse mit geringer Krankheitslast. Typische Schwachstellen wie die Patellaluxation (Kniescheibenverschiebung) und die Progressive Retinale Atrophie (PRA, eine Augenerkrankung) sind durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut im Griff. Wer beim Welpenkauf konsequent auf zertifizierte Testergebnisse der Elterntiere besteht, minimiert das Risiko für diese Erkrankungen enorm.
- 621 Pflichttests3 Empfohlen
Der Podengo Português (Rauhhaar Klein) gilt als sehr robuste und ursprüngliche Rasse mit einer überdurchschnittlich guten Gesundheit. Wichtige Erbkrankheiten wie die Progressive Retinaatrophie (PRA), die zur Erblindung führen kann, und die Patellaluxation (Kniescheibenluxation) werden durch gezielte Zuchttests effektiv minimiert. Käufer sollten dennoch auf entsprechende Nachweise der Elterntiere bestehen, um diese vererbbaren Augen- und Gelenkprobleme sicher auszuschließen.
- 632 Empfohlen
Der Poitevin ist als französischer Laufhund genetisch sehr robust und weist kaum bekannte Erbkrankheiten auf. Einzig die Hüftgelenksdysplasie sowie potenzielle Zahn- und Kieferfehlstellungen sollten vor dem Kauf durch entsprechende Untersuchungen der Elterntiere ausgeschlossen werden. Da für diese seltene Rasse kaum offizielle Pflichttests existieren, müssen Käufer selbst aktiv auf die Gesundheit der Zuchtlinie achten.
- 641 Pflichttests3 Empfohlen3 Vorbildlich
Die französische Porcelaine schneidet gesundheitlich sehr gut ab, da sie von extremen Erbkrankheiten weitgehend verschont bleibt. Hüftgelenksdysplasie (HD) ist das bekannteste Risiko, wird aber durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut kontrolliert. Zudem sollte man auf mögliche Augenerkrankungen und Zahnfehler achten, weshalb Käufer gezielt nach den entsprechenden Untersuchungsergebnissen der Elterntiere fragen sollten.
- 653 Empfohlen2 Vorbildlich
Der Redbone Coonhound gilt als sehr robuste und gesunde Arbeitsrasse mit einer erfreulich geringen Anzahl an bekannten Erbkrankheiten. Dennoch sollten Käufer gezielt auf Hüftgelenksdysplasie achten, die bei dieser Rassegröße ein Risiko darstellt und über Röntgenuntersuchungen der Elterntiere abgeklärt sein sollte. Auch erbliche Augenerkrankungen sollten vor dem Kauf durch entsprechende Vorsorgeuntersuchungen ausgeschlossen werden.
- 662 Pflichttests1 Empfohlen
Der Russkiy Toy steht gesundheitlich im Vergleich zu anderen Zwerghunderassen gut da, da züchterisch vor allem auf Patellaluxation (Kniescheibenluxation) getestet wird. Abseits dieser Knieproblematik sollten Käufer auf rassetypische Schwachstellen wie Zahnfehlstellungen und das Risiko für einen Trachealkollaps achten. Insgesamt ist die Liste der schweren Erbkrankheiten bei dieser Rasse jedoch erfreulich kurz.
- 672 Pflichttests1 Empfohlen
Der Saluki ist eine ausgesprochen robuste und langlebige Rasse mit einer sehr geringen Anzahl an bekannten Erbkrankheiten. Ein wichtiges Augenmerk liegt auf Herzerkrankungen (wie Kardiomyopathien), die trotz komplexem Erbgang tierärztlich überwacht werden sollten. Zudem können vereinzelt genetisch bedingte Haut- und Fellerkrankungen auftreten, die jedoch meist gut behandelbar sind und die Lebensqualität kaum einschränken.
- 686 Empfohlen
Der Schillerstövare ist eine sehr robuste schwedische Jagdhunderasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist das einzige Hauptrisiko, wird jedoch durch strenge Zuchttests effektiv kontrolliert. Abseits davon gibt es kaum nennenswerte Erbkrankheiten, höchstens vereinzelte Zahnfehler oder Hautprobleme, was die Rasse insgesamt überdurchschnittlich gesund macht.
- 692 Pflichttests3 Empfohlen
Der Schipperke ist eine sehr robuste und gesunde Rasse mit einer geringen genetischen Belastung. Wichtig ist der Blick auf die Brachyurie (Angeborene Kurzschwänzigkeit), die aufgrund ihres dominanten Erbgangs kontrolliert verpaart werden muss, um gesundheitliche Nachteile zu vermeiden. Zudem sollten Käufer auf Tests zu schweren Erkrankungen wie der Mucopolysaccharidose Typ IIIB (MPS IIIB) achten, um diese Stoffwechselstörung in der Zuchtlinie sicher auszuschließen.
- 704 Empfohlen
Der Segugio Italiano zeigt sich als sehr robuste Jagdhunderasse mit einer überdurchschnittlich guten genetischen Gesundheit und sehr wenigen bekannten Erbleiden. Dennoch sollten Käufer auf rassetypische Schwachstellen wie Hüftgelenksdysplasie sowie neurologische Erkrankungen wie die Sensorische Neuropathie und idiopathische Epilepsie achten. Da für die Rasse keine offiziellen Pflichttests existieren, ist die gezielte Nachfrage nach freiwilligen Untersuchungsergebnissen der Elterntiere beim Züchter unerlässlich.
- 711 Pflichttests4 Empfohlen
Der Segugio Maremmano ist als italienischer Jagdhund extrem robust, weshalb nur die Hüftgelenksdysplasie (HD) als verpflichtender Test vorgeschrieben ist. Dennoch sollten Käufer die Augengesundheit (wie Progressive Retinaatrophie) und mögliche neurologische Erkrankungen im Blick behalten, die vereinzelt in der Rasse vorkommen. Insgesamt ist die genetische Belastung im Vergleich zu anderen Rassen jedoch erfreulich gering.
- 721 Pflichttests1 Vorbildlich
Der Sloughi ist eine sehr robuste und ursprüngliche Windhundrasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Die progressive Netzhautatrophie (rcd1a-PRA), die zur Erblindung führen kann, ist die einzige nennenswerte Erbkrankheit und lässt sich per Gentest in der Zucht sicher ausschließen. Da auch typische Probleme großer Hunde wie Hüftgelenksdysplasie (HD) bei dieser Rasse kaum eine Rolle spielen, ist der Sloughi gesundheitlich hervorragend aufgestellt.
- 732 Pflichttests1 Vorbildlich
Der Slovensky Cuvac zeigt sich als sehr robuste Rasse mit einer erfreulich geringen genetischen Belastung. Das Hauptaugenmerk liegt hier fast ausschließlich auf der Hüftgelenksdysplasie (HD), welche durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht jedoch gut kontrolliert wird. Typische Großhund-Probleme wie Ellenbogendysplasie (ED) oder das Risiko einer Magendrehung sollten Käufer dennoch im Blick behalten, auch wenn die Rasse insgesamt als überdurchschnittlich gesund gilt.
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Der Slovensky Kopov präsentiert sich als ausgesprochen robuste Jagdhunderasse, bei der genetische Erkrankungen kaum eine Rolle spielen. Das einzige relevante Zuchtthema ist die Hüftgelenksdysplasie (HD), welche jedoch durch strenge Pflichtuntersuchungen vor der Zucht effektiv kontrolliert wird. Da andere typische Erbkrankheiten wie Ellbogendysplasie oder erbliche Augenerkrankungen bei dieser Rasse praktisch nicht vorkommen, ist die gesundheitliche Belastung extrem gering.
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Der Slowakische Rauhbart ist eine robuste Jagdhunderasse mit einer sehr geringen genetischen Belastung. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist als Hauptrisiko durch Pflichtuntersuchungen in der Zucht gut im Griff. Potenzielle Käufer sollten zudem auf rassetypische Erkrankungen wie Hyperurikosurie (Harnsteinrisiko) und die seltene, aber schwere hereditäre Fußballen-Hyperkeratose achten, die sich durch Gentests der Elterntiere ausschließen lassen.
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Die Steirische Rauhhaarbracke zeigt sich als ausgesprochen robuste Arbeitsrasse mit einer sehr geringen genetischen Belastung. Das einzige nennenswerte Risiko betrifft die Hüftgelenksdysplasie (HD), welche jedoch durch strenge Zuchtvoraussetzungen und Pflichtuntersuchungen effektiv minimiert wird. Andere schwere Erbkrankheiten wie degenerative Myelopathie oder erbliche Augenerkrankungen spielen bei dieser Rasse derzeit keine Rolle, was sie gesundheitlich sehr stabil macht.
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Die Tiroler Bracke steht gesundheitlich hervorragend da, da im Grunde nur die Hüftgelenksdysplasie (HD) als nennenswertes Risiko über Pflichtuntersuchungen überwacht werden muss. Andere schwere Erbleiden wie Ellbogendysplasie (ED) oder degenerative Myelopathie sind bei dieser robusten Arbeitsrasse kein Thema. Käufer erhalten hier einen extrem fitten Hund, solange die Elterntiere offizielle HD-freie Befunde vorweisen.
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Der Whippet ist eine überdurchschnittlich robuste und gesunde Rasse mit wenigen genetischen Schwachstellen. Risiken wie der MDR1-Defekt (Arzneimittelüberempfindlichkeit) und die Collie Eye Anomaly (CEA) sind durch DNA-Tests in der Zucht sehr gut kontrollierbar. Auch die seltene Muskelhypertrophie („Bully-Whippet“) lässt sich durch verantwortungsvolle Auswahl der Elterntiere effektiv ausschließen.
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Die Jakutische Laika zeigt sich als robuste Arbeitsrasse mit sehr geringer genetischer Belastung, bei der Hüftgelenksdysplasie (HD) erfreulicherweise bereits über einen Pflichttest kontrolliert wird. Käufer sollten dennoch auf die empfohlenen Untersuchungen zu erblicher Taubheit und Augenerkrankungen wie der Progressiven Retinaatrophie (PRA) achten. Insgesamt ist die Rasse gesundheitlich überdurchschnittlich stabil aufgestellt.
Warum diese Rassen so gesund sind
Wenige Erbkrankheiten
Diese Rassen tragen vergleichsweise wenige dokumentierte genetische Erkrankungen.
Moderater Körperbau
Kein extremer Körperbau (keine extreme Kurzköpfigkeit, keine überlangen Rücken), der Gesundheit belastet.
Solide Zuchtbasis
Eine breite Zuchtbasis und etablierte Tests halten das Risiko niedrig.
Häufige Fragen
Welche Hunderasse ist am gesündesten?
Am gesündesten sind Rassen mit der Note S oder A – sie haben wenige bekannte Erbkrankheiten. Die vollständige, datenbasierte Liste findest du oben auf dieser Seite.
Sind Mischlinge gesünder als Rassehunde?
Häufig ja, weil sie eine breitere genetische Basis haben. Eine gesunde Rasse aus gesundheitsgetesteter Zucht kann aber genauso robust sein.
Worauf sollte ich trotz guter Note achten?
Auch bei gesunden Rassen gilt: gesundheitsgetestete Elterntiere und ein verantwortungsvoller Züchter sind entscheidend. Frag nach den durchgeführten Tests.
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