Der Shikoku: Ein faszinierendes Stück japanischer Natur
Wer sich mit japanischen Hunderassen beschäftigt, stößt schnell auf den Shikoku. Dieser mittelgroße Hund – Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 52 cm und ein Gewicht von 20 bis 27 kg – ist weitaus seltener als der bekannte Shiba oder Akita, steht diesen aber in Faszination in nichts nach. Ursprünglich für die Jagd in den bergigen Regionen Japans gezüchtet, gehört er heute in den USA zum Foundation Stock Service (FSS) und gilt unter Kennern als echter Geheimtipp.
Der Shikoku ist ein extrem treuer Begleiter, der mit seinem Menschen eine tiefe, fast magische Bindung eingeht. Er zeigt sich im Alltag tapfer, wachsam und enthusiastisch. Gleichzeitig bringt er die typische asiatische Unabhängigkeit mit: Er liebt dich abgöttisch, bewahrt sich aber stets seinen eigenen Willen und eine gewisse würdevolle Distanz gegenüber Fremden. Er ist kein Hund, der blinden Gehorsam zeigt, sondern ein intelligenter Partner, der den Sinn einer Aufgabe verstehen möchte.





