Polyneuropathie, ARHGEF10-assoziiert(LPN1)
Auch bekannt als: ARHGEF10 polyneuropathy · ARHGEF10-related inherited polyneuropathy · ARHGEF10-associated polyneuropathy · Polyneuropathy, ARHGEF10-related · Leonberger Polyneuropathy Type 1 · …
Überblick
Was ist es?
Diese erbliche Erkrankung betrifft das periphere Nervensystem, also die Nervenbahnen außerhalb des Gehirns und Rückenmarks. Durch einen genetischen Defekt im ARHGEF10-Gen wird die schützende Hülle dieser Nerven beschädigt, wodurch Signale nicht mehr korrekt übertragen werden. In der Folge können die Muskeln des Hundes nicht mehr richtig gesteuert werden.
Wie äußert es sich?
Erste Symptome treten meist im jungen Erwachsenenalter auf. Hundebesitzer bemerken häufig Gangstörungen, einen fortschreitenden Muskelschwund an den Hinterbeinen sowie auffällige Atemgeräusche, die durch eine Lähmung des Kehlkopfs entstehen.
Behandlung
Die Erkrankung ist nicht heilbar, weshalb eine lebenslange unterstützende Behandlung wie Physiotherapie notwendig ist, um die Lebensqualität zu erhalten. Die geschätzten Kosten für diese dauerhafte Begleitung und Hilfsmittel liegen zwischen 1.500 und 5.000 EUR.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Polyneuropathie, ARHGEF10-assoziiert?
Diese erbliche Erkrankung betrifft das periphere Nervensystem, also die Nervenbahnen außerhalb des Gehirns und Rückenmarks. Durch einen genetischen Defekt im ARHGEF10-Gen wird die schützende Hülle dieser Nerven beschädigt, wodurch Signale nicht mehr korrekt übertragen werden. In der Folge können die Muskeln des Hundes nicht mehr richtig gesteuert werden.
Wie wird Polyneuropathie, ARHGEF10-assoziiert getestet?
Verschiedene klinische und genetische Tests werden je nach Rasse und Verlauf eingesetzt.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.