Horner-Syndrom
Auch bekannt als: Horner's syndrome · Claude-Bernard-Horner-Syndrom · Sympathikusparese des Auges · Horner syndrome
Überblick
Was ist es?
Das Horner-Syndrom ist eine Störung des Nervensystems, genauer gesagt des sympathischen Nervenwegs, der das Auge und die umliegenden Gesichtsmuskeln steuert. Es handelt sich dabei nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um eine neurologische Reaktion auf eine andere Ursache wie Entzündungen, Verletzungen oder Nervenschäden. Manchmal tritt die Störung auch ohne ersichtlichen Grund (idiopathisch) auf.
Wie äußert es sich?
Besitzer bemerken meist einseitig ein herabhängendes Augenlid, eine verengte Pupille und ein Auge, das tiefer in der Höhle liegt, oft schiebt sich auch das dritte Augenlid (Nickhaut) vor. Diese Symptome treten meist plötzlich auf und können Hunde jeden Alters betreffen.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache, wobei die häufige ursachenlose Form oft von selbst abheilt. Die Kosten für die Diagnose, wie neurologische Untersuchungen oder Bildgebung, und die Therapie liegen in der Regel zwischen 300 und 2000 Euro.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Horner-Syndrom?
Das Horner-Syndrom ist eine Störung des Nervensystems, genauer gesagt des sympathischen Nervenwegs, der das Auge und die umliegenden Gesichtsmuskeln steuert. Es handelt sich dabei nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um eine neurologische Reaktion auf eine andere Ursache wie Entzündungen, Verletzungen oder Nervenschäden. Manchmal tritt die Störung auch ohne ersichtlichen Grund (idiopathisch) auf.
Wie wird Horner-Syndrom getestet?
Verschiedene klinische und genetische Tests werden je nach Rasse und Verlauf eingesetzt.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.