Ein verantwortungsvoller Züchter dieser Rasse züchtet nicht für die Masse, sondern legt Wert auf höchste Qualität. Er wird dich genau unter die Lupe nehmen, um sicherzustellen, dass du dem hohen Pflegeaufwand des dichten, welligen Fells und dem Trainingsbedarf dieses intelligenten Hundes gerecht wirst. Achte darauf, dass die Welpen direkt im häuslichen Umfeld aufwachsen und frühzeitig an Alltagsgeräusche, Menschen und auch andere Hunde gewöhnt werden, um ihre Verträglichkeit optimal zu fördern.
Rassespezifische Gesundheitstests: Darauf musst du bestehen
Große, schwere Hunde haben spezifische gesundheitliche Schwachstellen. Gib dich niemals mit der Aussage "Die Eltern sind gesund" zufrieden. Ein seriöser Züchter legt dir offizielle, tierärztliche Auswertungen folgender Untersuchungen der Elterntiere vor:
- HD- und ED-Röntgen: Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie sind bei Hunden dieser Gewichtsklasse eine ständige Gefahr. Nur Tiere mit einwandfreien Gelenken dürfen in die Zucht.
- Hyperurikosurie (HUU): Ein genetischer Defekt, der zu schweren Blasen- und Nierensteinen führt und beim Russischen Schwarzen Terrier leider häufiger vorkommt. Ein DNA-Test der Eltern ist hier absolute Pflicht.
- JLPP (Juvenile Laryngeale Paralyse und Polyneuropathie): Eine unheilbare, schwere neurologische Erkrankung. Beide Elterntiere müssen darauf genetisch getestet sein, damit keine erkrankten Welpen geboren werden.
- Augenuntersuchungen: Ein aktuelles Zertifikat über die Freiheit von fortschreitendem Netzhautschwund (PRA) und anderen erblichen Augenkrankheiten muss vorliegen.