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Auf einen Blick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Gesundheits-Note
Im Vergleich zu anderen Rassen
Der Australian Terrier weist mit acht Pflichttests eine überdurchschnittliche genetische Belastung auf. Ernsthafte Risiken wie die neurologische Erkrankung SLEM (spongiforme Leukoencephalomyelopathie) lassen sich glücklicherweise per DNA-Test vorab ausschließen. Dennoch sollten Käufer auf aktuelle Befunde zu Katarakt (Grauer Star) und Hüftgelenksdysplasie (HD) achten, da diese komplexeren Erkrankungen die Lebensqualität im Alter stark beeinträchtigen können.
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Schulterhöhe
23–26 cm
Gewicht
4–7 kg
Praktisches
Typische Fellfarben
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade beim Australian Terrier ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
HonestDog-Standards für Züchter ansehen →Der Australian Terrier ist ein fröhlicher, blitzschneller Begleiter — gezüchtet als robuster Erdhund und Farmwächter, der im australischen Outback selbstständig Schlangen töten und das Haus bewachen sollte.
Der echte Vibes-Check
Ein Australian Terrier ist kein Stofftier im Handtaschen-Format — er ist ein kerniger Outback-Abenteurer auf kurzen Beinen. Wenn du seinen Mut und seine Eigenständigkeit mit Humor lenkst, hast du einen unerschrockenen Kumpel fürs Leben. Erwartest du jedoch einen stillen Mitläufer, wird er dir schnell zeigen, wer hier eigentlich wen erzieht.
Der Australian Terrier ist ein kleiner, aber robuster Hund, der trotz seiner geringen Größe eine erstaunliche Ausdauer und Energie zeigt. Er hat ein raues, mittellanges Fell, das ihn vor extremen Witterungsbedingungen schützt, und eine dicke Unterwolle. Seine Fellfarbe kann von blau und silber bis zu verschiedenen Rottönen reichen. Er gehört zur FCI-Gruppe 3, den Terriern, und innerhalb dieser Gruppe zur Sektion 2, den kleinen Terriern. Seine körperliche Statur ist gut proportioniert, mit einem kompakten Körperbau, kräftigen Beinen und einem buschigen Schwanz, der normalerweise aufrecht getragen wird. Sein Kopf ist lang mit kleinen, dunklen und lebhaften Augen, die seine Intelligenz und Neugierde zeigen. Seine Ohren sind klein, aufrecht und weit auseinander, was ihm ein markantes Aussehen verleiht.
Die Rasse stammt aus Australien und wurde erstmals in der Mitte des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Sie wurde entwickelt, um eine Vielzahl von Aufgaben in der rauen und oft feindseligen australischen Umgebung zu erfüllen, einschließlich der Ratten- und Schlangenjagd und der Bewachung von Haus und Hof. Die ursprünglichen Australian Terrier waren eine Mischung aus verschiedenen britischen Terrierrassen, einschließlich des Cairn Terrier, des Scottish Terrier und des Yorkshire Terrier, die von Siedlern aus Großbritannien nach Australien gebracht wurden. Diese Hunde wurden selektiv gezüchtet, um einen Terrier zu schaffen, der sowohl an die raue australische Umgebung als auch an die Bedürfnisse der Siedler angepasst war. Der Australian Terrier wurde 1868 offiziell als Rasse anerkannt und ist damit einer der ersten Terrier, die außerhalb Großbritanniens gezüchtet wurden. Er wurde 1892 vom Kennel Club in Großbritannien anerkannt und 1960 von der American Kennel Club. Heute ist er in vielen Ländern auf der ganzen Welt beliebt, sowohl als Begleithund als auch als Arbeitshund.
Der Australian Terrier wurde ursprünglich zur Schädlingsbekämpfung und als Wachhund gezüchtet, ist aber auch ein beliebter Begleithund.
Australien
1820
Der Australian Terrier ist ein charmanter und anhänglicher Hund, der schnell zum geliebten Familienmitglied wird. Er ist lebhaft und energiegeladen, mit einer Neugier und einem Eifer, die ihn zu einem unterhaltsamen und liebevollen Gefährten machen. Sein ursprünglicher Verwendungszweck als Jagd- und Wachhund hat seine Persönlichkeit geprägt. Er ist mutig und wachsam, immer bereit, sein Territorium und seine Familie zu verteidigen. Dieser natürliche Wachinstinkt kann jedoch dazu führen, dass er zu übermäßigem Bellen neigt, besonders wenn er nicht genug geistige und körperliche Stimulation erhält. Der Australian Terrier hat eine natürliche Affinität zu Menschen und liebt die Gesellschaft seiner Familie. Er ist ein sehr menschenbezogener Hund und neigt dazu, eine enge Bindung zu seinen Besitzern aufzubauen. Er genießt es, Teil der täglichen Aktivitäten zu sein und wird sich oft freiwillig als Helfer anbieten, egal ob es darum geht, im Garten zu helfen oder auf dem Sofa zu kuscheln. Während er gut darin ist, allein zu bleiben, sollte dies nicht zu lange oder zu oft geschehen, da er die Gesellschaft von Menschen oder anderen Hunden braucht, um glücklich und ausgeglichen zu sein. Ein zu langes Alleinsein kann zu Trennungsangst und destruktivem Verhalten führen. Obwohl er ein Terrier ist, hat der Australian Terrier nicht den extrem ausgeprägten Jagdtrieb einiger anderer Terrierrassen. Er hat jedoch immer noch einen instinktiven Drang zu graben und zu jagen, was kontrolliert und in geeignete Bahnen gelenkt werden sollte. Seine Wachsamkeit und sein ausgeprägter Sinn für sein Territorium machen ihn zu einem hervorragenden Wachhund. Insgesamt ist der Australian Terrier ein fröhlicher, lebhafter und loyaler Gefährte, der sich gut in eine Familie einfügt und einen aktiven Lebensstil liebt. Er bringt viele der typischen Terriereigenschaften mit, einschließlich einer Portion Eigenständigkeit und einem starken Willen, aber seine Anhänglichkeit und sein Wunsch, seine Familie zu gefallen, machen ihn zu einem Vergnügen, mit ihm zu leben.
| Erziehbarkeit Wurde darauf gezüchtet, eng mit Menschen zu arbeiten. | Hochtrainierbar |
| Wachsamkeit Meldet Ungewöhnliches, bleibt dabei aber kontrolliert. | Mittel |
| Offenheit gegenüber Fremden Wärmt sich schnell auf und ist generell offen. | Freundlich |
| Jagd- oder Hütemotivation Leichtes Interesse an Bewegung und Kleintieren, gut kontrollierbar. | Gering |
Wissenswertes!
Trotz ihrer kleinen Größe waren Australian Terrier ursprünglich dafür gezüchtet, Schlangen und Nagetiere zu jagen und sind bis heute noch bekannt für ihren mutigen und furchtlosen Charakter.
Der Australian Terrier gilt als anpassungsfähiger Begleiter mit einer hohen jagdlichen Motivation. Er braucht viel Bewegung und Beschäftigung.
Australian Terrier können in einer Wohnung leben, solange sie ausreichend Bewegung und geistige Stimulation erhalten. Sie sind aktiv und benötigen tägliche Spaziergänge sowie Spiel- und Trainingszeiten. Diese Rasse kommt im Allgemeinen gut mit Kindern zurecht und kann ein wunderbarer Familienhund sein. Ihre robuste und spielerische Natur macht sie zu großartigen Spielkameraden für ältere Kinder. Sie sollten jedoch immer beaufsichtigt werden, wenn sie mit sehr kleinen Kindern zusammen sind, um sicherzustellen, dass das Spielen nicht zu rau wird. Was andere Haustiere betrifft, so kann der Australian Terrier mit Katzen und anderen Hunden zusammenleben, besonders wenn er von klein auf mit ihnen sozialisiert wurde. Aufgrund seines Terrier-Erbes kann er jedoch einen starken Jagdtrieb haben und sollte bei kleinen Tieren wie Nagetieren oder Vögeln immer beaufsichtigt werden.
Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf.
Nimmt kindliches Toben und Umarmen mit Fassung.
Versteht sich in der Regel gut mit anderen Hunden.
Passt gut ins Stadtleben.
Ein Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!!
Die Erziehung eines Australian Terriers kann eine Freude und eine Herausforderung zugleich sein. Sie sind intelligent und lernbegierig, können aber auch eine gewisse Sturheit zeigen. Geduld, Konsequenz und positive Verstärkung sind der Schlüssel zum Trainingserfolg mit dieser Rasse. Die Aktivität und Intelligenz des Australian Terriers machen ihn zu einem hervorragenden Kandidaten für verschiedene Hundesportarten wie Agility, Obedience oder Rally-O. Diese Aktivitäten können eine hervorragende Möglichkeit sein, seine geistige und körperliche Energie in positive Bahnen zu lenken und gleichzeitig seine Bindung zu seinem Besitzer zu stärken. Es ist wichtig zu beachten, dass, obwohl der Australian Terrier ein aktiver Hund ist, er auch seine Ruhezeiten braucht. Wie bei jeder Rasse besteht die Gefahr, dass er überbeschäftigt wird, wenn er nicht genügend Zeit zum Ausruhen und Entspannen bekommt. Dies kann zu Stress und gesundheitlichen Problemen führen. Es ist wichtig, ein gutes Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe zu finden.
Australian Terrier haben einen guten Appetit und neigen dazu, übergewichtig zu werden, wenn ihre Ernährung nicht gut kontrolliert wird. Es ist wichtig, ihnen eine ausgewogene Ernährung zu bieten, die auf ihre Größe, ihr Alter, ihren Stoffwechsel und ihren Aktivitätsgrad abgestimmt ist. Die Pflege des Australian Terrier ist ziemlich unkompliziert. Sie verfügen über eine doppelte Fellbeschichtung, bestehend aus einer rauen Oberdecke und einer weichen Unterwolle, die sie vor extremen Wetterbedingungen schützt. Ihre Fellpflege erfordert ein regelmäßiges Bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und die Haut gesund zu halten. Sie neigen nicht dazu, übermäßig zu haaren, aber ein regelmäßiges Bürsten hilft, die Menge der losen Haare zu minimieren.
| Pflegeaufwand Regelmäßiges Bürsten und gelegentliches professionelles Grooming. | Mittelmäßig |
| Bewegungsbedarf Braucht täglich 1–2 Stunden echte Bewegung. | Aktiv |
| Haaren Kein oder kaum Haarausfall — gut für Allergiker. | Haart nicht |
| Erziehbarkeit Wurde darauf gezüchtet, eng mit Menschen zu arbeiten. | Hochtrainierbar |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!!
Solide, mit Aufpassen
Der Australian Terrier weist mit acht Pflichttests eine überdurchschnittliche genetische Belastung auf. Ernsthafte Risiken wie die neurologische Erkrankung SLEM (spongiforme Leukoencephalomyelopathie) lassen sich glücklicherweise per DNA-Test vorab ausschließen. Dennoch sollten Käufer auf aktuelle Befunde zu Katarakt (Grauer Star) und Hüftgelenksdysplasie (HD) achten, da diese komplexeren Erkrankungen die Lebensqualität im Alter stark beeinträchtigen können.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-basiert, vom Veterinärgenetik-Modell erstellt.
Mit einem gesunden Gewicht, gelenkschonender Bewegung im Welpenalter und regelmäßigen Augenkontrollen bleiben die meisten Hunde lange fit und aktiv.
Seriöse Züchter lassen Knie, Hüften und Augen der Elterntiere prüfen und achten auf unbelastete Linien, um das Risiko für Stoffwechselerkrankungen zu senken.
Für diese Rasse sind derzeit keine spezifischen Gesundheitstests verfügbar.
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Viele Halter beschreiben den Australian Terrier als einen überaus anhänglichen und menschenbezogenen Begleiter, der am liebsten überall dabei ist. Im Haus zeigen sie sich bei ausreichender Auslastung oft als ruhige, verschmuser „Klettenhunde“ (Velcro-Dogs). Draußen hingegen erwacht ihr lebhaftes Temperament, und sie lieben es, aktiv am Familienleben teilzunehmen.
Allerdings wird in Erfahrungsberichten auch betont, dass diese enge Bindung eine Kehrseite haben kann. Einige Besitzer berichten von ausgeprägter Trennungsangst und lautstarkem Protest (wie Jaulen und Bellen), wenn die Hunde allein gelassen werden oder sich eingeengt fühlen. Zudem neigen sie dazu, Fremde oder ungewohnte Geräusche wachsam und lautstark anzukündigen.
Im Umgang mit anderen Tieren ist laut Haltern Vorsicht geboten: Während die Verträglichkeit mit Katzen bei früher Gewöhnung meist gut funktioniert, bleibt ihr Erbe als Jagdhund für Kleinnager präsent – Mäuse oder Hamster werden oft sofort als Beute angesehen. Auch bei Begegnungen mit anderen Hunden, insbesondere größeren Artgenossen, neigen die selbstbewussten kleinen Terrier manchmal zur Selbstüberschätzung, weshalb eine frühe Sozialisierung unerlässlich ist.
In der Erziehung beschreiben Besitzer den Australian Terrier als intelligent und lernwillig, weisen jedoch gleichzeitig auf den typischen „Terrier-Sturkopf“ hin. Sie sind keine Hunde mit blindem Gehorsam und hinterfragen Kommandos gerne mal. Eine konsequente, aber liebevolle und geduldige Führung ist daher der Schlüssel zum Erfolg.
Halter berichten positiv darüber, dass sich die Abrufbarkeit im Freien meist gut trainieren lässt. Viele dieser Hunde halten von Natur aus einen gewissen Radius um ihre Menschen ein und entfernen sich nicht zu weit. Dennoch darf ihr Jagdtrieb nicht unterschätzt werden; ein verlässlicher Rückruf muss von klein auf intensiv geübt werden, um sie auch in wildreichen Gebieten ohne Leine laufen lassen zu können.
Um unerwünschtem Verhalten wie übermäßigem Bellen oder Graben vorzubeugen, betonen erfahrene Besitzer die Wichtigkeit von geistiger und körperlicher Beschäftigung. Sportarten wie Agility, Gehorsamkeitstraining oder Nasenarbeit eignen sich hervorragend, um die cleveren Vierbeiner auszulasten. Ohne diese Aufgaben suchen sie sich schnell eigene, oft unerwünschte Beschäftigungen.
sinngemäß aus echten Halterberichten
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Der Australian Terrier ist ein anpassungsfähiger Hund, der sich gut an verschiedene Lebensstile anpasst. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Australian Terrier liegt bei 12-15 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Der Pflegeaufwand für einen Australian Terrier umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Der Australian Terrier kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
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HonestDog legt den Schwerpunkt auf verantwortungsvolle Zuchtpraktiken und stellt sicher, dass alle Züchter strenge Kriterien erfüllen, einschließlich Gesundheitskontrollen und Gentests für die Elterntiere, so dass man sich keine Sorgen machen muss, auf unethische Züchter oder Welpenmühlen zu stoßen.
HonestDog verifiziert alle Züchter und fördert so eine vertrauenswürdige Gemeinschaft, in der Informationen zuverlässig und sicher sind, und setzt damit einen neuen Standard für Vertrauenswürdigkeit in der Hundevermittlung.
Durch die Präsentation seriöser Züchter und die Bereitstellung umfassender Informationen spart HonestDog Welpeninteressenten Zeit, die sie sonst für die Suche und Prüfung von Züchtern aufwenden müssten.

Wir glauben an eine verantwortungsvolle Zucht und eine transparente Vermittlung. Wir bringen potenzielle Tierhalter mit seriösen Züchtern zusammen, um einen vertrauenswürdigen und nahtlosen Prozess bei der Hundevermittlung zu gewährleisten.
Nikolaus & Sufyan, Gründer von HonestDog
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