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Auf einen Blick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Gesundheits-Note
Im Vergleich zu anderen Rassen
Die Alpenländische Dachsbracke gilt als robuste Jagdrasse, hat jedoch aufgrund ihres Körperbaus ein gewisses Risiko für Probleme am Bewegungsapparat. Hüftgelenksdysplasie (HD) und das Cauda-equina-Syndrom (DLSS) sind hier die bekanntesten Risiken, die durch gezielte Zuchtauswahl minimiert werden müssen. Käufer sollten unbedingt auf entsprechende Untersuchungsergebnisse der Elterntiere bestehen.
Lebenserwartung
10–14 Jahre
Schulterhöhe
36–38 cm
Gewicht
15–20 kg
Praktisches
Typische Fellfarben
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade beim Alpenländische Dachsbracke ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
HonestDog-Standards für Züchter ansehen →Die Alpenländische Dachsbracke ist ein robuster, nervenstarker Schweißhund — gezüchtet für die ausdauernde Nachsuche auf verletztes Wild im rauen Hochgebirge. Ein absoluter Vollblut-Arbeiter, der für die kalte Fährte lebt und ohne echte Aufgabe verkümmert.
Der echte Vibes-Check
Eine Alpenländische Dachsbracke ist wie ein hochspezialisierter Bergsteiger: In der Ebene und im reinen Familienalltag wirkt sie oft deplatziert, aber im unwegsamen Gelände auf einer alten Fährte zeigt sie ihr wahres Genie. Wenn du ihr diese Welt nicht bieten kannst, hast du einen dauerhaft frustrierten Dickkopf an der Leine — wenn du sie jedoch artgerecht auslastest, bekommst du den loyalsten und in sich ruhendsten Gefährten, den man sich vorstellen kann.
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein kleiner, aber robuster Hund. Sie zeichnet sich durch ihre starke und kraftvolle Statur aus, die ideal für die Arbeit in den Bergen ist. Der Körper ist etwas länger als hoch, was typisch für Hunde ist, die dazu gezüchtet wurden, in Fuchsbauten und anderen engen Räumen zu jagen. Der Kopf ist kräftig, mit einer breiten Nase und mittelgroßen Augen, die dunkel und lebhaft sind. Die Ohren sind mittelgroß, hoch angesetzt und hängen dicht am Kopf herunter. Sie gehört zur FCI-Gruppe 6, die Lauf- und Schweißhunde beinhaltet. Diese Rasse hat eine spezielle Fähigkeit, die Witterung von Wild zu verfolgen, auch über lange Distanzen und schwieriges Gelände hinweg. Das macht sie zu einem geschätzten Jagdbegleithund. Es gibt keine unterschiedlichen Linien innerhalb dieser Rasse, da ihr Fokus stets auf der Arbeit und nicht auf dem Aussehen liegt.
Die Alpenländische Dachsbracke ist eine traditionsreiche österreichische Jagdhunderasse, deren Ursprünge tief in der Geschichte der alpinen Jagdkultur verwurzelt sind. Bereits in der Antike und im Mittelalter wurden niederläufige Jagdhunde in den Alpenregionen geschätzt. Die gezielte Zucht der heutigen Rasse begann im 19. Jahrhundert. Sie wurde speziell für die anspruchsvolle Arbeit im Hochgebirge entwickelt. Als robuster und wetterharter Schweißhund dient sie primär der Nachsuche auf Schalenwild sowie der Brackierjagd auf Hase und Fuchs. Entgegen mancher Irrtümer wird sie als Schweißhund und Bracke ausschließlich für die oberirdische Jagd eingesetzt und eignet sich nicht für die Baujagd. Kronprinz Rudolf von Habsburg forderte in den 1880er Jahren für seine Jagdausflüge explizit Dachsbracken an, was die hohe Wertschätzung der Rasse beim österreichischen Adel belegt. Die kynologische Erfassung begann Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1932 wurde die Rasse unter dem Namen 'Alpenländisch-Erzgebirgler Dachsbracke' vom österreichischen Kynologenverband offiziell als dritte Schweißhunderasse anerkannt. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) bestätigte diese Anerkennung und änderte den Namen im Jahr 1975 schließlich auf die heute gültige Bezeichnung 'Alpenländische Dachsbracke'. Bis heute ist sie ein unentbehrlicher Begleiter für Berufsjäger in alpinen Revieren.
Die Alpenländische Dachsbracke wurde für die Nachsuche von verletztem Wild und zur Brackierjagd in gebirgigem Gelände gezüchtet.
Österreich
1800
Die Alpenländische Dachsbracke ist bekannt für ihre unermüdliche Arbeitseinstellung und ihr lebhaftes, energisches Temperament. Sie sind als treue und zuverlässige Hunde bekannt, die sehr an ihrer Bezugsperson hängen und immer bemüht sind, ihren Besitzern zu gefallen. Obwohl sie für die Jagd gezüchtet wurden, haben sie auch ein sehr liebevolles und menschenbezogenes Wesen, das sie zu wunderbaren Begleitern macht. Sie sind intelligent und lernfähig und passen sich leicht an verschiedene Situationen an. Daher können sie in der richtigen Umgebung und mit der richtigen Ausbildung auch als Familienhund gehalten werden. Sie sind jedoch in erster Linie Arbeitshunde und brauchen eine Aufgabe, um glücklich zu sein. Eine reine Wohnungshaltung ohne ausreichende Beschäftigung entspricht nicht ihrem Naturell. Die Alpenländische Dachsbracke zeigt ein stark ausgeprägtes Jagdverhalten, das durch ihre Zucht und ihren Ursprung als Jagdhund bedingt ist. Sie haben einen starken Jagdinstinkt und neigen dazu, ihrer Nase zu folgen. Daher ist es wichtig, dass sie eine gute Ausbildung und Führung erhalten, um dieses Verhalten zu kanalisieren. Sie sind keine besonders wachsamen Hunde, da sie eher auf Gerüche als auf Geräusche oder Bewegungen reagieren. Sie bellen selten, es sei denn, sie sind auf der Jagd oder sie bemerken etwas Ungewöhnliches. Sie können gut alleine bleiben, solange sie ausreichend körperliche und geistige Auslastung bekommen.
| Erziehbarkeit Hat einen starken eigenen Kopf und testet Grenzen. | Eigenwillig |
| Wachsamkeit Natürlicher Wachhund mit echtem Schutzinstinkt. | Hoch |
| Offenheit gegenüber Fremden Weder aufdringlich freundlich noch misstrauisch. | Neutral |
| Jagd- oder Hütemotivation Dieser Trieb sitzt tief — kein Training löscht ihn vollständig aus. | Sehr stark |
Wissenswertes!
Wusstest Du, dass die Alpenländische Dachsbracke als eine der wenigen Hunderassen sowohl in den flachen als auch in den bergigen Gebieten zur Jagd eingesetzt wird? Ihre Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit sind wirklich bemerkenswert!
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein ausdauernder und jagdlich passionierter Hund, der besonders im Gebirge eingesetzt wird. Sie zeichnet sich durch ihre hervorragende Spürnase und ihren ausgeprägten Jagdtrieb aus. Trotz ihres starken Arbeitswillens sind sie freundlich und gut trainierbar, benötigen jedoch eine konsequente Führung und ausreichend Bewegung. Die Alpenländische Dachsbracke eignet sich gut für aktive Familien und Jäger, die einen zuverlässigen Begleiter suchen.
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein sehr aktiver Hund und braucht viel Bewegung und Beschäftigung, weshalb sie nicht unbedingt als reiner Stadthund geeignet ist. Sie fühlt sich am wohlsten in einer ländlichen Umgebung mit viel Platz zum Erkunden und Herumtollen. Sie kann in einem Haushalt mit Kindern gehalten werden, jedoch sollte immer eine Aufsichtsperson präsent sein, da sie aufgrund ihrer Jagdinstinkte etwas stürmisch sein können. Ihre Verträglichkeit mit anderen Haustieren, insbesondere Katzen, kann variieren und hängt stark von der individuellen Prägung und Sozialisierung ab. In manchen Bundesländern gilt diese Rasse als Listenhund und es müssen besondere Auflagen beachtet werden.
Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf.
Versteht sich gut mit Kindern — unter Aufsicht von Erwachsenen.
Genießt aktiv die Gesellschaft anderer Hunde.
Geht in der Stadt, aber nur mit sehr aktiven Besitzern.
Ein Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!!
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein intelligentes und lernwilliges Tier, das sich gut trainieren lässt. Sie profitiert von einer konsequenten, aber liebevollen Erziehung und positiver Verstärkung. Es ist wichtig, ihrem Jagdinstinkt gerecht zu werden, damit sie sich nicht langweilt oder frustriert fühlt. Daher sind Aktivitäten wie Spurensuche oder Apportierspiele, die ihre natürlichen Instinkte nutzen, ideal. Es ist wichtig, dass der Hund lernt, Frustration zu tolerieren und Impulskontrolle zu entwickeln. Sie können schnell lernen und reagieren gut auf positive Verstärkung. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sie einen starken eigenen Willen haben können und daher eine konsequente Führung benötigen. Die Alpenländische Dachsbracke kann durch ihr natürliches Jagdverhalten schnell zum "Balljunkie" werden. Daher ist es wichtig, ihr eine ausgewogene Mischung aus körperlicher und geistiger Stimulation zu bieten, um sie auszulasten ohne sie zu überfordern.
Die Ernährung der Alpenländischen Dachsbracke sollte auf ihren hohen Energiebedarf abgestimmt sein, insbesondere wenn sie als Arbeitshund gehalten wird. Eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen ist essentiell. Übermäßiges Füttern sollte vermieden werden, da Übergewicht ihre Gesundheit beeinträchtigen und zu weiteren Problemen führen kann. In Bezug auf die Fellpflege ist diese Rasse relativ pflegeleicht. Sie verfügt über kurzes, dichtes Fell mit einer Unterwolle, welches einen einfachen Pflegeaufwand erfordert. Ein regelmäßiges Bürsten hilft, lose Haare zu entfernen und das Fell sauber und gesund zu halten. Trotz der Unterwolle kommt die Alpenländische Dachsbracke gut mit dem Klima in Deutschland zurecht und haart nicht übermäßig viel.
| Pflegeaufwand Wenig Aufwand — gelegentliches Bürsten und Baden. | Pflegeleicht |
| Bewegungsbedarf Braucht mehrere Stunden intensive Auslastung täglich. | Sehr aktiv |
| Haaren Regelmäßiges Haaren — Hundehaare auf Kleidung sind ab jetzt normal. | Mittel |
| Erziehbarkeit Hat einen starken eigenen Kopf und testet Grenzen. | Eigenwillig |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!!
Solide
Die Alpenländische Dachsbracke gilt als robuste Jagdrasse, hat jedoch aufgrund ihres Körperbaus ein gewisses Risiko für Probleme am Bewegungsapparat. Hüftgelenksdysplasie (HD) und das Cauda-equina-Syndrom (DLSS) sind hier die bekanntesten Risiken, die durch gezielte Zuchtauswahl minimiert werden müssen. Käufer sollten unbedingt auf entsprechende Untersuchungsergebnisse der Elterntiere bestehen.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-basiert, vom Veterinärgenetik-Modell erstellt.
Du solltest das Gewicht deines Hundes strikt kontrollieren und im Alltag darauf achten, häufiges Springen zu vermeiden, um den langen Rücken zu schonen.
Seriöse Züchter lassen Rücken, Hüften, Ellenbogen und Augen der Elterntiere prüfen und achten auf ein gesundes Gebiss, um Risiken in der Linie zu senken.
Für diese Rasse sind derzeit keine spezifischen Gesundheitstests verfügbar.
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Viele Halter beschreiben die Alpenländische Dachsbracke im häuslichen Alltag als ein bemerkenswert ruhiges, fast schon gemütliches Tier. Im Kreise ihrer Familie gilt sie als extrem anhänglich, kinderfreundlich und anschmiegsam. Sie baut eine sehr enge Bindung zu ihren Bezugspersonen auf und blüht im engen Familienanschluss regelrecht auf.
Die idyllische Ruhe zu Hause täuscht jedoch leicht über ihr zweites Gesicht hinweg: Sobald es nach draußen geht, erwacht die passionierte Jägerin. Halter berichten übereinstimmend, dass diese Rasse im Alltag eine enorme Portion Energie, Ausdauer und einen unermüdlichen Finderwillen an den Tag legt. Ein einfacher Spaziergang an der Leine reicht ihr bei Weitem nicht aus, um ausgelastet zu sein.
Zudem betonen erfahrene Besitzer, dass die Dachsbracke im Alltag ein sehr ernsthafter Hund sein kann. Einige Halter berichten von einer rassetypischen Wachsamkeit und einer gewissen Schärfe, die sich beispielsweise darin äußert, dass das eigene Auto oder Territorium vehement verteidigt wird. Auch eine Verträglichkeit mit anderen Haustieren wie Katzen ist aufgrund des extremen Beutetriebs im Alltag oft nur schwer oder gar nicht zu realisieren.
In Erziehungsfragen beschreiben Halter die Alpenländische Dachsbracke als hochintelligent, aber auch als ausgesprochene Herausforderung. Da sie für das selbstständige Arbeiten auf der Fährte gezüchtet wurde, hinterfragt sie Befehle gerne und zeigt oft eine rassetypische Sturheit. Immer wieder berichten Besitzer von einer gewissen „Bedenkzeit“, die sich der Hund nimmt, bevor er ein Kommando ausführt.
Ein zentraler Punkt in den Erfahrungsberichten ist die Sensibilität der Rasse. Im Gegensatz zu klassischen Gebrauchshunden reagiert die Dachsbracke äußerst empfindlich auf Druck oder Härte. Mit autoritärem Gehorsam erreicht man bei ihr meist das Gegenteil; sie benötigt stattdessen eine sehr feinfühlige, aber absolut konsequente und klare Führung.
Besonders die Leinenführigkeit und der zuverlässige Rückruf erfordern laut Halterberichten viel Geduld und List. Da die Hunde permanent mit der Nase am Boden arbeiten, lassen sie sich leicht ablenken. Ohne eine gezielte jagdliche Ausbildung oder adäquate Ersatzbeschäftigungen (wie intensive Fährtenarbeit) neigen sie dazu, eigene Wege zu gehen und im Garten oder beim Freilauf eigenständig auf Jagd zu gehen.
sinngemäß aus echten Halterberichten
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Der Alpenländische Dachsbracke ist ein aktiver Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung braucht. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Alpenländische Dachsbracke liegt bei 10-14 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Der Pflegeaufwand für einen Alpenländische Dachsbracke umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Der Alpenländische Dachsbracke kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
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HonestDog legt den Schwerpunkt auf verantwortungsvolle Zuchtpraktiken und stellt sicher, dass alle Züchter strenge Kriterien erfüllen, einschließlich Gesundheitskontrollen und Gentests für die Elterntiere, so dass man sich keine Sorgen machen muss, auf unethische Züchter oder Welpenmühlen zu stoßen.
HonestDog verifiziert alle Züchter und fördert so eine vertrauenswürdige Gemeinschaft, in der Informationen zuverlässig und sicher sind, und setzt damit einen neuen Standard für Vertrauenswürdigkeit in der Hundevermittlung.
Durch die Präsentation seriöser Züchter und die Bereitstellung umfassender Informationen spart HonestDog Welpeninteressenten Zeit, die sie sonst für die Suche und Prüfung von Züchtern aufwenden müssten.

Wir glauben an eine verantwortungsvolle Zucht und eine transparente Vermittlung. Wir bringen potenzielle Tierhalter mit seriösen Züchtern zusammen, um einen vertrauenswürdigen und nahtlosen Prozess bei der Hundevermittlung zu gewährleisten.
Nikolaus & Sufyan, Gründer von HonestDog
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