Sodium-potassium-ATPase, high activity
Auch bekannt als: High sodium-potassium ATPase activity · Erythrocyte sodium-potassium ATPase hyperactivity · Hereditary stomatocytosis of Alaskan Malamutes · Na-K-ATPase hyperactivity · Stomatocytosis with high Na-K ATPase
Überblick
Was ist es?
Diese erbliche Besonderheit betrifft die roten Blutkörperchen, bei denen eine wichtige Salz-Pumpe (die Natrium-Kalium-ATPase) übermäßig aktiv ist. Dadurch gerät der Wasser- und Salzhaushalt der Zellen durcheinander, was zu verformten roten Blutkörperchen führt, die man unter dem Mikroskop als sogenannte Stomatozyten (mundförmige Zellen) erkennen kann. Zudem kann dies bei Blutuntersuchungen zu scheinbar erhöhten Kaliumwerten führen, ohne dass der Hund tatsächlich krank ist.
Wie äußert es sich?
Die meisten betroffenen Hunde zeigen keinerlei Symptome, weshalb die Veränderung oft nur zufällig bei einer Blutuntersuchung im jungen oder mittleren Alter entdeckt wird. Gelegentlich kann eine leichte Blutarmut auftreten, die sich durch eine etwas geringere Ausdauer oder leichte Trägheit bemerkbar macht.
Behandlung
Eine spezielle Behandlung ist meistens nicht notwendig, da die Hunde eine normale Lebensqualität haben. Zur Überwachung des Blutbildes und der Elektrolyte können regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt sinnvoll sein, was lebensbegleitend Kosten von etwa 150 bis 800 Euro verursacht.
Wie wird darauf getestet?
Hämatologische Untersuchung und Blutausstrich(Blutbild & Elektrolyte)
HaupttestKlinische UntersuchungDie Diagnose erfolgt klinisch durch den Nachweis von becherförmigen roten Blutkörperchen (Stomatozyten) im Blutausstrich sowie die Messung der Elektrolytkonzentrationen im Blut.
Ausstellende Stelle: vet
Bewertungsschema: Clear/Carrier/Affected
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Sodium-potassium-ATPase, high activity?
Diese erbliche Besonderheit betrifft die roten Blutkörperchen, bei denen eine wichtige Salz-Pumpe (die Natrium-Kalium-ATPase) übermäßig aktiv ist. Dadurch gerät der Wasser- und Salzhaushalt der Zellen durcheinander, was zu verformten roten Blutkörperchen führt, die man unter dem Mikroskop als sogenannte Stomatozyten (mundförmige Zellen) erkennen kann. Zudem kann dies bei Blutuntersuchungen zu scheinbar erhöhten Kaliumwerten führen, ohne dass der Hund tatsächlich krank ist.
Wie wird Sodium-potassium-ATPase, high activity getestet?
Aktuell sind folgende Tests in unserer Datenbank hinterlegt: Hämatologische Untersuchung und Blutausstrich.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.