Polyglanduläres Autoimmunsyndrom, Typ II(PGA II)
Auch bekannt als: Polyglanduläres Autoimmunsyndrom Typ II · Schmidt-Syndrom · Polyglandular Autoimmune Syndrome Type 2 · PAS Type II · Polyglandular Endocrinopathy Type II · …
Überblick
Was ist es?
Das polyglanduläre Autoimmunsyndrom Typ II ist eine schwere Erkrankung des Hormonsystems. Dabei greift das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise mehrere hormonproduzierende Drüsen gleichzeitig an, wie beispielsweise die Nebennieren oder die Schilddrüse, und zerstört deren Gewebe. Dies führt zu einem chronischen Mangel an lebenswichtigen Hormonen im Körper.
Wie äußert es sich?
Erste Anzeichen zeigen sich meist im jungen bis mittleren Erwachsenenalter. Besitzer bemerken oft extreme Schwäche, Erbrechen, Gewichtsverlust und einen stark erhöhten Durst beim Hund. Unbehandelt kann es zu lebensbedrohlichen hormonellen Krisen kommen.
Behandlung
Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann aber durch eine lebenslange Hormonersatztherapie und regelmäßige Kontrollen therapiert werden. Die lebenslangen Kosten für Medikamente und tierärztliche Überwachung liegen schätzungsweise bei 4.000 bis 15.000 EUR.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Polyglanduläres Autoimmunsyndrom, Typ II?
Das polyglanduläre Autoimmunsyndrom Typ II ist eine schwere Erkrankung des Hormonsystems. Dabei greift das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise mehrere hormonproduzierende Drüsen gleichzeitig an, wie beispielsweise die Nebennieren oder die Schilddrüse, und zerstört deren Gewebe. Dies führt zu einem chronischen Mangel an lebenswichtigen Hormonen im Körper.
Wie wird Polyglanduläres Autoimmunsyndrom, Typ II getestet?
Verschiedene klinische und genetische Tests werden je nach Rasse und Verlauf eingesetzt.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.