Nystagmus, congenital
Auch bekannt als: Congenital nystagmus · Angeborener Nystagmus · Augenzittern · Pendular nystagmus · Involuntary eye oscillation
Überblick
Was ist es?
Der angeborene Nystagmus ist eine Störung des Nervensystems und der Augen, bei der sich die Augäpfel unwillkürlich und rhythmisch bewegen. Dieses unkontrollierte Augenzittern entsteht meist durch eine Fehlentwicklung der Sehnervenbahnen oder des Gleichgewichtszentrums im Gehirn. Die betroffenen Hunde können diese Bewegung nicht selbst steuern.
Wie äußert es sich?
Die Symptome zeigen sich meist schon direkt nach der Geburt oder im frühen Welpenalter durch ein ständiges, schnelles Hin- und Herbewegen der Augen. Manche Hunde legen den Kopf leicht schief, um besser sehen zu können, zeigen aber im Alltag meist keine schweren Einschränkungen.
Behandlung
Die Fehlbildung ist nicht heilbar, erfordert jedoch meist keine dauerhafte Behandlung, da die Hunde gut damit leben können. Für die einmalige neurologische und augenärztliche Abklärung zur Sicherung der Diagnose fallen Kosten von etwa 150 bis 800 Euro an.
Wie wird darauf getestet?
ECVO Augenuntersuchung (DOK)(ECVO-DOK)
HaupttestAugenuntersuchungAugenuntersuchung durch ECVO-zertifizierten Augentierarzt (Dortmunder Kreis). Erkennt PRA, Katarakt, Entropium, CEA, MPP, RD u.a.
Ausstellende Stelle: ECVO
Bewertungsschema: Eye-ECVO
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Nystagmus, congenital?
Der angeborene Nystagmus ist eine Störung des Nervensystems und der Augen, bei der sich die Augäpfel unwillkürlich und rhythmisch bewegen. Dieses unkontrollierte Augenzittern entsteht meist durch eine Fehlentwicklung der Sehnervenbahnen oder des Gleichgewichtszentrums im Gehirn. Die betroffenen Hunde können diese Bewegung nicht selbst steuern.
Wie wird Nystagmus, congenital getestet?
Aktuell sind folgende Tests in unserer Datenbank hinterlegt: ECVO Augenuntersuchung (DOK).
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.