Mucopolysaccharidosis II(MPS II)
Auch bekannt als: Mucopolysaccharidose Typ II · Hunter Syndrome · Iduronate-2-Sulfatase Deficiency · Lysosomale Speicherkrankheit Typ II
Überblick
Was ist es?
Mucopolysaccharidose Typ II (MPS II) ist eine schwere, geschlechtsgebunden vererbte Stoffwechselerkrankung. Aufgrund eines fehlenden Enzyms können bestimmte Zuckermoleküle nicht abgebaut werden, was zu einer fortschreitenden Schädigung von Organen, Knochen und dem Nervensystem führt.
Wie äußert es sich?
Erste Symptome fallen meist schon im frühen Welpenalter auf. Besitzer bemerken typischerweise ein verlangsamtes Wachstum, Skelettveränderungen, eine Trübung der Hornhaut sowie fortschreitende Probleme bei der Bewegung.
Behandlung
Die Erkrankung ist unheilbar, weshalb eine lebenslange, lindernde Behandlung notwendig ist, um die Lebensqualität zu erhalten. Die Kosten für die tierärztliche Unterstützung liegen meist zwischen 1.000 und 5.000 Euro.
Wie wird darauf getestet?
Mucopolysaccharidose Typ II DNA-Test(MPS II)
HaupttestGentestDer DNA-Test analysiert das IDS-Gen auf die ursächliche Mutation für Mucopolysaccharidose Typ II, um betroffene Hunde und heterozygote Träger sicher zu identifizieren.
Ausstellende Stelle: Labogen
Bewertungsschema: Clear/Carrier/Affected
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Mucopolysaccharidosis II?
Mucopolysaccharidose Typ II (MPS II) ist eine schwere, geschlechtsgebunden vererbte Stoffwechselerkrankung. Aufgrund eines fehlenden Enzyms können bestimmte Zuckermoleküle nicht abgebaut werden, was zu einer fortschreitenden Schädigung von Organen, Knochen und dem Nervensystem führt.
Wie wird Mucopolysaccharidosis II getestet?
Aktuell sind folgende Tests in unserer Datenbank hinterlegt: Mucopolysaccharidose Typ II DNA-Test.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.