Immune-mediated thrombocytopenia(IMT)
Auch bekannt als: Immungemedierte Thrombozytopenie · Autoimmunthrombozytopenie · ITP · Primary immune-mediated thrombocytopenia · AITP · …
Überblick
Was ist es?
Bei dieser Erkrankung greift das eigene Immunsystem fälschlicherweise die Blutplättchen, auch Thrombozyten genannt, im Blutkreislauf an und zerstört sie. Diese Blutplättchen sind für die normale Blutgerinnung im Körper verantwortlich. Durch den Mangel an Plättchen kann das Blut nicht mehr richtig gerinnen, was zu unkontrollierten Blutungen führt.
Wie äußert es sich?
Hundehalter bemerken meist rote Punktblutungen auf der Haut oder dem Zahnfleisch, Nasenbluten sowie Blut im Urin oder Kot. Zudem zeigen betroffene Hunde oft eine plötzliche, starke Schwäche. Die Erkrankung tritt meistens im jungen bis mittleren Erwachsenenalter auf.
Behandlung
Die Erkrankung ist durch Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, behandelbar, erfordert jedoch oft eine langfristige Überwachung. In schweren Phasen können Bluttransfusionen nötig sein, wobei die Kosten für die gesamte Behandlung meist zwischen 1.500 und 6.000 Euro liegen.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Immune-mediated thrombocytopenia?
Bei dieser Erkrankung greift das eigene Immunsystem fälschlicherweise die Blutplättchen, auch Thrombozyten genannt, im Blutkreislauf an und zerstört sie. Diese Blutplättchen sind für die normale Blutgerinnung im Körper verantwortlich. Durch den Mangel an Plättchen kann das Blut nicht mehr richtig gerinnen, was zu unkontrollierten Blutungen führt.
Wie wird Immune-mediated thrombocytopenia getestet?
Verschiedene klinische und genetische Tests werden je nach Rasse und Verlauf eingesetzt.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Häufig betroffen: Old English Sheepdog (Bobtail), Zwergpudel.

