Hypogonadism
Auch bekannt als: Hypogonadismus · Gonadenunterfunktion · Underactive gonads · Congenital hypogonadism · Hypogonadotropic hypogonadism
Überblick
Was ist es?
Hypogonadismus ist eine Störung des Hormonsystems, bei der die Keimdrüsen – also die Hoden beim Rüden oder die Eierstöcke bei der Hündin – zu wenige Sexualhormone herstellen. Diese Hormone sind für die Steuerung der Fortpflanzung und die körperliche Entwicklung wichtig. Durch den Mangel kann sich der Hund nicht normal sexuell entwickeln.
Wie äußert es sich?
Erste Anzeichen fallen meist im Alter der Pubertät auf, wenn die sexuelle Reife ausbleibt. Besitzer bemerken oft, dass Hündinnen nicht läufig werden, Rüden keinen Sexualtrieb zeigen oder die Genitalien unvollständig entwickelt sind. Auch Trägheit oder ein verändertes Knochenwachstum können vorkommen.
Behandlung
Die Störung ist nicht heilbar, kann aber durch eine lebenslange Hormontherapie und regelmäßige Kontrollen gut kontrolliert werden. Die Kosten für die dauerhafte Behandlung und Blutuntersuchungen liegen meist zwischen 1.000 und 4.000 Euro.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Hypogonadism?
Hypogonadismus ist eine Störung des Hormonsystems, bei der die Keimdrüsen – also die Hoden beim Rüden oder die Eierstöcke bei der Hündin – zu wenige Sexualhormone herstellen. Diese Hormone sind für die Steuerung der Fortpflanzung und die körperliche Entwicklung wichtig. Durch den Mangel kann sich der Hund nicht normal sexuell entwickeln.
Wie wird Hypogonadism getestet?
Verschiedene klinische und genetische Tests werden je nach Rasse und Verlauf eingesetzt.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.