Dysplasia epiphysealis hemimelica(DEH)
Auch bekannt als: Trevor's disease · Trevor-Krankheit · Epiphyseal osteochondroma · Tarsoepiphyseal aclasis · Epiphysäre Dysplasie
Überblick
Was ist es?
Diese seltene Skeletterkrankung betrifft das Wachstum der Knochen und Gelenke. Dabei kommt es zu einem einseitigen, gutartigen Überwuchs des Knorpels an den Gelenkenden, den sogenannten Epiphysen. Dies führt im Verlauf der Entwicklung zu einer Verformung des betroffenen Gelenks und schränkt die Beweglichkeit des Hundes stark ein.
Wie äußert es sich?
Erste Anzeichen zeigen sich meist schon im Welpen- oder Junghundalter durch eine harte, sichtbare Schwellung an den Gelenken, oft am Sprung- oder Kniegelenk. Betroffene Hunde zeigen zudem eine zunehmende Lahmheit und bewegen sich ungern.
Behandlung
Die Erkrankung erfordert meist eine chirurgische Entfernung des überschüssigen Knorpels, oft gefolgt von lebenslanger Physiotherapie und Schmerzmitteln gegen Arthrose. Die Kosten für die Operation und die anschließende Betreuung liegen in der Regel zwischen 1500 und 5000 Euro.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Häufige Fragen
Was ist Dysplasia epiphysealis hemimelica?
Diese seltene Skeletterkrankung betrifft das Wachstum der Knochen und Gelenke. Dabei kommt es zu einem einseitigen, gutartigen Überwuchs des Knorpels an den Gelenkenden, den sogenannten Epiphysen. Dies führt im Verlauf der Entwicklung zu einer Verformung des betroffenen Gelenks und schränkt die Beweglichkeit des Hundes stark ein.
Wie wird Dysplasia epiphysealis hemimelica getestet?
Verschiedene klinische und genetische Tests werden je nach Rasse und Verlauf eingesetzt.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Diese Krankheit ist nicht spezifisch mit einer Rasse in unserer Datenbank verknüpft.